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Torhüter Noah Atubolu überzeugt im Kasten von Eintracht Frankfurt. Die vertragliche Kaufpflicht in Millionenhöhe soll laut Sky-Informationen schon diesen Monat greifen.
Eintracht Frankfurt steht vor einem wegweisenden Schritt auf der Torhüterposition: Der von Ligakonkurrent SC Freiburg ausgeliehene Noah Atubolu wird sich den Hessen offenbar schon sehr zeitnah fest anschließen. Wie Sky berichtet, steht die im Leihgeschäft verankerte Kaufpflicht für den 24-jährigen Schlussmann kurz vor ihrer Aktivierung – und das wohl noch im laufenden November.
Die Bedingungen für die feste Übernahme des Keepers sind vertraglich klar geregelt. Neben dem Bundesliga-Klassenerhalt der Frankfurter Eintracht ist die Kaufpflicht an eine vereinbarte Anzahl an Pflichtspielen gekoppelt. Genau diese Einsatzmarke wird der deutsche A-Nationalmannschafts-Kandidat nach Informationen von Sky voraussichtlich bereits im Laufe dieses Monats knacken.
Sobald diese erfüllt ist, überweist Eintracht Frankfurt eine Ablösesumme in Höhe von zwölf bis 13 Millionen Euro in den Breisgau. Zuvor hatten die Hessen für das einjährige Leihgeschäft bereits eine Million Euro als Leihgebühr gezahlt. Atubolu soll am Main anschließend mit einem langfristigen Arbeitspapier ausgestattet werden, das dem Vernehmen nach bis 2031 datiert sein wird.
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Der Wechsel des Torhüters nach Frankfurt hatte sich Ende August erst kurz vor dem Transferschluss konkretisiert. Die Eintracht reagierte damals auf anhaltende Unsicherheiten in der Saisonvorbereitung – unter anderem nach einer deutlichen 0:7-Niederlage im Testspiel gegen den FC Brentford. Damit hatte die Eintracht mit Atubolu zumindest eine zentrale Baustelle geschlossen, während Michael Zetterer den Verein in Richtung Leeds United verließ.
In Frankfurt fand Atubolu nach kleineren anfänglichen Wacklern rasch zu stabiler Form und entwickelte sich zum sicheren Rückhalt im Team von Trainer Adi Hütter. Neben starken Paraden – wie etwa beim 3:1-Auswärtssieg in Mainz, bei dem er seinen sechsten Elfmeter in Folge parierte – übernahm der Neuzugang sofort Verantwortung abseits des Platzes. Atubolu stieg innerhalb kürzester Zeit in den Mannschaftsrat auf und avancierte zu einem wichtigen Teil der Eintracht-Führungsachse.
Dass die Zukunft von Atubolu in Frankfurt an einer einfachen Bedingung hängt, zeichnete sich bereits in den vergangenen Wochen ab. Mit dem bevorstehenden Erreichen der Einsatzklausel schaffen die Frankfurter Verantwortlichen nun frühzeitig Planungssicherheit auf der Schlüsselposition zwischen den Pfosten. (fpt)