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Nach über fünf Jahren endete die Zeit von Markus Krösche bei Eintracht Frankfurt. Jetzt rückt ein Ex-BVB-Profi auf.
Dortmund/Frankfurt – Seit September absolviert Sebastian Rode bei Eintracht Frankfurt ein Trainee-Programm. Durch den Abschied von Markus Krösche Ende Oktober ändert sich jetzt vorzeitig der Aufgabenbereich des Ex-BVB-Profis.
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Eigentlich sollte das Trainee-Programm von Rode sportliche sowie administrative Tätigkeitsfelder innerhalb der Eintracht Frankfurt Fußball AG umfassen. Jetzt rücken erstere in den Vordergrund.
Donnerstag (29. Oktober) ließen die Adlerträger wissen, dass der 36-Jährige sein Trainee-Programm ab dem 1. November „im sportlichen Bereich fortsetzen und dabei verstärkt Aufgaben im unmittelbaren Mannschaftsumfeld wahrnehmen“ wird.
Beim 3:1-Sieg der SGE über den Hamburger SV am Sonntag (1. November) saß Rode bei Trainer Adi Hütter auf der Bank. Für die Frankfurter stand der ehemalige BVB‑Profi im Laufe seiner Karriere 278-mal auf dem Feld.
Eigentlich sollte Rode erst in einigen Monaten zum Team stoßen, wie Hütter vor der Partie verriet: „Jetzt ist er früher da als erwartet, weil eigentlich geplant war, dass er erst im Februar zu uns stößt.“
Doch es liegt auch am 56-Jährigen, dass der Ex-Borusse schon jetzt den Aufgabenbereich wechselt: „Es war auch mein Wunsch, dass Sebastian zu uns kommt. […] Wir kennen uns, er war mein Kapitän. Er hat auch einen guten Draht zu den Jungs. Und somit konnten wir die Lücke sehr, sehr gut intern lösen. Das freut mich sehr.“
Nach der Partie gegen den HSV kam auch Frankfurts Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann auf Rode zu sprechen: „Wir haben die Woche auch genutzt, um Dampf in ein paar Sportthemen um die Mannschaft herum zu bringen, […] Sebastian Rode auf die Bank zu setzen. Es ist einiges passiert, das gefällt mir gut.“
Während er bei Eintracht Frankfurt eine Vereinslegende ist, bleibt seine Zeit bei Borussia Dortmund kaum in Erinnerung. 2016 wechselte der ehemalige Mittelfeldspieler für 12 Millionen Euro vom FC Bayern nach Dortmund.
2019 verließ er die Schwarz-Gelben für 4 Millionen Euro Richtung Frankfurt. In seiner Zeit bei den Borussen absolvierte er für die Profis 22 Einsätze. Dazu kommen zwei Partien im BVB-Nachwuchs.