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Spannende Nachrichten für Eintracht Frankfurt aus Nürnberg. Der FCN hat am Mittwochvormittag den Nachfolger von Sportvorstand Joti Chatzialexiou präsentiert. Ex-Profi Dieter Frey steigt vom NLZ-Chef zum Sportboss auf. Und zwar ab sofort, wie die Franken mitteilten (90min berichtete).
Ob Chatzialexiou jetzt wie zunächst geplant bis 31. Januar am Valznerweiher bleibt und erst dann seinen Sportvorstands-Posten bei der SGE antritt, scheint offener denn je. In Frankfurt wäre ein sofortiger Amtsantritt jedenfalls "ausdrücklich willkommen", heißt es von der Bild.
Schließlich könnte der Krösche-Nachfolger dann noch vor dem Januar-Transferfenster eingreifen. Und so schnell wie möglich wichtige Personal-Weichen stellen.
Ein früherer Chatzialexiou-Wechsel hängt aber am FCN, der den Vertrag mit dem 50-Jährigen dann vorzeitig auflösen müsste. Stand jetzt soll die Eintracht eine mittlere sechsstellige Summe als Ablöse gezahlt haben, um Chatzialexiou ab 1. Februar an Bord zu holen. Möglich scheint nun, dass die Eintracht noch etwas mehr Ablöse draufpackt, um Chatzialexiou früher zu bekommen. Dann könnte er direkt einige Kader-Fragezeichen lösen.
Eines davon ist Elias Baum. Der Vertrag mit dem 20-jährigen Eigengewächs ist nur noch bis Sommer 2028 gültig. Im Winter wäre ein guter Zeitpunkt, um frühzeitig Klarheit beim Rechtsverteidiger zu schaffen, der vor Saisonbeginn noch vor dem endgültigen Abschied stand, ehe Trainer-Rückkehrer Adi Hütter sein Veto einlegte.
Unter dem Österreicher kommt Baum nun regelmäßig zum Zug und zeigte sich gerade in den letzten Wochen deutlich verbessert.
Der Außenverteidiger ist aber nicht der einzige Spieler im Kader, den Chatzialexiou direkt in den Fokus nehmen dürfte. Auch bei Ansgar Knauff und Fares Chaibi läuft das aktuelle Arbeitspapier 2028 aus. Und auch bei diesen beiden dürfte die Eintracht auf eine schnelle Entscheidung hoffen. Andernfalls steigt der Verkaufsdruck für den kommenden Sommer enorm – und die Aussichten auf eine gute Ablöse sinken.