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Kimi Antonelli sieht seinen Suzuka-Sieg als Schlüsselmoment auf dem Weg zum ersten Formel-1-WM-Titel.
Kimi Antonelli hat den Großen Preis von Japan als entscheidenden Moment seiner ersten Formel-1-Titelsaison bezeichnet. Der Mercedes-Pilot machte den WM-Gewinn am Sonntag in Mexiko perfekt – vier Rennen vor Saisonende. Neun Siege und 16 Podestplätze ebneten dem 20-Jährigen den Weg zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte.
Der Grundstein für den Triumph wurde in Suzuka gelegt. Nach seinem ersten Grand-Prix-Sieg in China setzte sich Antonelli auch beim Japan-GP durch, übernahm als damals 19-Jähriger die WM-Führung und gab sie nicht mehr ab.
Dabei profitierte der Italiener nach einem schwachen Start und dem Rückfall auf Rang sechs vom Timing eines Safety Cars nach dem Unfall von Ollie Bearman. Antonelli absolvierte seinen Stopp, blieb vor Oscar Piastri und Charles Leclerc und kontrollierte anschließend den Neustart; Teamkollege George Russell wurde Vierter.
„China war der Start von allem, aber Suzuka war der erste Wendepunkt, weil ich dort die Führung in der Meisterschaft übernommen habe“, sagte Antonelli. „Es war ein Schlüsselmoment für mich. Er half mir, im Kopf den nächsten Schritt zu machen, und gab mir den zusätzlichen Glauben: Tatsächlich können wir das gewinnen.“ Der Sieg auf der ikonischen Strecke habe ihm zusätzliches Selbstvertrauen gegeben.
Der Mercedes-Fahrer setzte danach vor allem auf Konstanz. Nur bei drei Grands Prix landete Antonelli nicht auf dem Podium, wobei technische Probleme am W17 in Barcelona und Silverstone seine Bilanz beeinträchtigten.
„Selbst wenn es schwierig aussah, haben wir noch ein ordentliches Ergebnis geholt und den Schaden begrenzt“, erklärte Antonelli. Entscheidend sei zudem gewesen, jedes Wochenende zu genießen – auf und neben der Strecke, gemeinsam mit Mechanikern, Ingenieuren und dem gesamten Team.