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Röhl-Elf lässt in der Europa League Federn: Salzburg kassiert 2:2 in Celje in letzter Minute – Nun steht das Topspiel beim LASK an
Laufduell zwischen dem Salzburger Damir Redzic und Celjes Artemijus Tutyskinas. - Foto: GEPA pictures/imago

2:0 geführt, 2:2 am Ende: Der FC Red Bull Salzburg ließ am 3.Ligaphasen-Spieltag der Fußball-Europa League erneut Federn, kassierte in der Schlussminute den Ausgleich beim NK Celje. Damit halten die „Roten Bullen“ bei vier Zählern und lediglich Tabellenplatz 21.

Die Mozartstädter waren favorisiert nach Slowenien geflogen, die Gastgeber hatten noch nicht angeschrieben und rangieren auch in ihrer nationalen Meisterschaft außerhalb der Top 5. Beim Bundesliga-Zweiten musste kurzfristig noch Edmund Baidoo passen, der Ghanaer zog sich im Abschlusstraining eine Bauchmuskelverletzung zu. An den Außenbahnen agierten somit Damir Redzic und Yorbe Vertessen. In der Abwehr kam Tim Drexler zum Zug, im Mittelfeld Umut Tohumcu – Coach Danny Röhl rotierte drei Tage vor dem Auftritt beim LASK also erheblich.

Salzburg legte mit dem frühen 1:0 (9.) durch Sota Kitano einen Start nach Maß hin, Redzic hatte dem Japaner den Ball im Strafraum aufgelegt, nach dem Leandro Morgalla den Ball an der Mittellinie im Zweikampf erobert hatte. Haris Tabakovic vergab einen Kracher über die Latte (23.). Dann hatten die Gäste Glück: Veton Tusha traf allein vor dem Tor nur den Innenpfosten (27.). Celje übernahm bis zur Pause die Kontrolle, kurz davor entkam Salzburg knapp einem Foulelfmeter gegen sich.

RBS-Coach reagiert mit Doppeltausch

Röhl reagierte mit einem Doppeltausch: Neben Bartosz Mazurek für Tohumcu kam auch Jesper Lindström anstelle Vertessens. Wie in Hälfte eins startete Salzburg optimal, Lindstrøm erzielte nur 23 Sekunden nach Wiederbeginn mit einem satten Schuss ins lange Eck das 2:0 (46.). Doch Celje brachte sich umgehend zurück ins Spiel: Blaz Kramer dribbelte Dominik Schmid im Strafraum aus und schoss wuchtig zum 1:2 (50.) ein. Die Partie wurde unnötig hektisch die „Bullen“ gaben das Heft aus der Hand. Trotzdem schien es, als würden sie das knappe Ergebnis über die Zeit zu bringen, Tabakovic scheiterte sogar noch mit seinem Versuch an Zan-Luk Leban im Celje-Tor (88.). Aber dann war es Armandas Kucys, der die Unordnung in der Salzburg-Abwehr zum umjubelten Ausgleich nutzte – Innenpfosten, Tor (90.), lauter Jubel der rund 4000 Fans.

Es fühlt sich nicht gut an. Wir haben viel mehr verdient.

„Es fühlt sich nicht gut an, wir haben heute viel mehr verdient“, meinte Lindstrøm im Anschluss. „An mein Tor denke ich nicht, wir wollten gewinnen. Es war ein schwieriger Gegner, schwieriger Boden. Sie haben alles probiert und treffen in letzter Minute. Heute werde ich nicht gut schlafen.“ Als nächster Gegner wartet am 5. November auswärts der RSC Anderlecht auf Salzburg. Zuvor geht es am Sonntag, 25. Oktober, 17 Uhr, zum Bundesliga-Top-Spiel zum Linzer ASK.

bit

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