Zurück
Die HSG Graz unterlag Schwaz 29:31 (13:17).
Die aus Graz-Sicht positive Nachricht nach dem 29:31 gegen Schwaz war: Es war etwas drin. Das war in der ersten Hälfte nicht absehbar: Da mussten sich die Steirer den Vorwurf gefallen lassen, dass sie die Tiroler davonziehen ließen. Mit Fehlwürfen und Ballverlusten machten sie sich das Leben selbst schwer, zudem waren die Gäste in der Offensive einigermaßen unbarmherzig. Einen vier, fünf Tore schweren Rucksack schleppten die Grazer mit sich und er schien bis zur Pause (13:17) viel zu schwer.
Anders als zur Mitte der zweiten Hälfte: Plötzlich „hatten“ die Grazer Schwaz – und das Momentum mit dem Ausgleich zum 25:25 auf ihrer Seite. Dass keine Führung, sondern abermals ein Rückstand daraus wurde, lag daran, dass „in der entscheidenden Phase wieder Fehler passiert sind“, sagte Lukas Schweighofer und meinte: „Das tut weh.“ HSG-Graz-Manager Michael Schweighofer kritisierte die Leistung in der ersten Hälfte: „Das sind verschenkte Punkte.“
Die sechstplatzierten BT Füchse sind am Samstag bei Schlusslicht Atzgersdorf der klare Favorit (19 Uhr).