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Nicht nur die GP-Experten und Kommentatoren wunderten sich, als sie kurz nach dem Start des zweiten Trainings in Mexiko mitansehen durften, wie sich Max Verstappen und Liam Lawson auf der Strecke duellierten. Keiner der Beiden wollte zurückstecken und so kam es zum unweigerlichen Crash. Lawson und Verstappen wurden für ihre Sturheit gleich zweifach bestraft.
Einerseits nahmen ihre Dienstwagen Schaden: Lawsons Frontflügel und Verstappens Unterboden wurden in Mitleidenschaft gezogen. Später mussten sie sich vor den Regelhütern Garry Connelly, Loïc Bacquelaine, Derek Warwick und Omar Chávez Jiménez erklären, und beide kassierten eine Strafversetzung um eine Startposition für den 19. GP der Saison.
Verstappen erklärte nach getaner Arbeit spitz: «Das war wahrscheinlich nicht die schlauste Sache, die er da versucht hat. Letztlich wird das mein Wochenende nicht gross verändern. Aber wenn ich an seiner Stelle wäre, würde ich etwas schlauer vorgehen. Auch weil er um seinen Platz kämpft, das war nicht gerade clever.»
Racing Bulls-Teamchef Alan Permane wurde darauf angesprochen und erklärte: «Wenn man hier eine Vorbereitungsrunde oder eine Cool-Down-Runde dreht, dann ist es wirklich wichtig, dass du im letzten Sektor schnell unterwegs bist. Beide wollten das sein, und wenn ich das Ganze in einem Wort beschreiben müsste, würde ich sagen, dass es einfach unnötig war.»
Zur Aussage, dass Lawson um sein Cockpit für 2027 kämpfe und es deshalb nicht sehr schlau gewesen sei, winkte der Brite ab: «Nein, das ist wohl nicht der Fall. Ich bin mir sicher, dass beide ihre Meinung dazu haben. Aber wenn sich alles beruhigt hat, werden sie wahrscheinlich beide denken, dass sie das besser hätten handhaben können. Ich weiss, dass beide bei den Regelhütern waren und ich weiss noch nicht, was das Ergebnis dieser Unterredung sein wird. Aber sicher ist, dass keiner hier den Kampf gesucht hat. Ich denke, das war einfach eine dieser Szenen... Was soll ich sagen, es war einfach unnötig.»