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Verstappen rechnet nach Red-Bull-Crash mit Rivalen ab
Verstappen rechnet nach Red-Bull-Crash mit Rivalen ab
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Großer Ärger bei Formel-1-Star Max Verstappen. Der Niederländer knöpfte sich nach dem Crash im zweiten Mexiko-Training Liam Lawson vor.

Heftige Ansage von Max Verstappen! Nach seinem Crash mit Ex-Teamkollege Liam Lawson im zweiten Freien Training zum Großen Preis von Mexiko rechnet der Red-Bull-Star mit dem Neuseeländer ab.

Besonders brisant: Der vierfache Weltmeister nimmt dabei auch Lawsons unsichere Formel-1-Zukunft ins Visier. Die beiden ehemaligen Teamkollegen waren in der Stadionpassage des Autodromo Hermanos Rodriguez aneinandergeraten. Verstappen wollte Lawson überholen, doch der Racing-Bulls-Pilot hielt dagegen. Über mehrere Kurven lieferten sich die beiden ein enges Duell, ehe es zur Kollision kam.

Dabei wurde Lawsons Frontflügel beschädigt, Verstappen verlor ebenso Teile. Wegen der Trümmerteile musste das Training sogar mit der Roten Flagge unterbrochen werden. Nach der Session machte der Niederländer seinem Ärger Luft.

"Ich würde es nicht unglücklich nennen. Vielleicht nicht unbedingt das intelligenteste Verhalten, das er da an den Tag gelegt hat", schoss Verstappen gegen Lawson. Die Kollision wollte der Red-Bull-Pilot allerdings nicht überbewerten:"Das wird mein Wochenende nicht großartig verändern.

" Dann legte Verstappen mit einer besonders scharfen Spitze nach:"Aber wenn ich er wäre, würde ich mich ein bisschen cleverer verhalten. Vor allem, wenn man um seinen Sitz kämpfen muss.

" Eine deutliche Warnung an Lawson, dessen Zukunft in der"Königsklasse" noch nicht endgültig geklärt ist. Ganz ohne Konsequenzen blieb der Zwischenfall allerdings auch für Verstappen nicht. Die Rennkommissare stuften das Verhalten beider Fahrer als"inakzeptabel" ein und bestraften sowohl Verstappen als auch Lawson mit einer Rückversetzung um einen Startplatz und jeweils einem Strafpunkt auf die Superlizenz. Sportlich gab unterdessen Ferrari den Ton an.

Charles Leclerc fuhr im zweiten Freien Training die Bestzeit vor McLaren-Pilot Lando Norris und Mercedes-Fahrer George Russell. Verstappen muss vor dem Qualifying somit nicht nur an der Abstimmung seines Red Bull arbeiten, sondern auch die Strafe nach dem hitzigen Duell mit seinem ehemaligen Teamkollegen hinnehmen.

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