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In der Vergangenheit oftmals mit einem Abschied von Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, ist ein Wechsel für Serhou Guirassy aktuell wohl kein Thema. Wie die Bild berichtet, fühlt sich der Stürmer jedenfalls sehr wohl beim BVB und ist offen dafür, seinen 2028 auslaufenden Vertrag zu verlängern.
Guirassys Verhältnis zu Sportdirektor Ole Book sei bestens, zudem habe er ein erstklassiges Standing innerhalb der Mannschaft. Und auch sportlich läuft es: Unter Trainer Niko Kovac meist gesetzt, steht Guirassy diese Saison bei sieben Toren in wettbewerbsübergreifend zwölf Einsätzen.
Dennoch hat eine Verlängerung Guirassys beim BVB wohl keineswegs Priorität. Laut Bild liegt der Fokus der Dortmunder Verantwortlichen zunächst darauf, die Verträge von Innenverteidiger Waldemar Anton und Torhüter Gregor Kobel auszudehnen. Auch deren Arbeitspapiere enden 2028.
Erst, wenn mit Anton und Kobel bestenfalls alles fix gemacht wurde - was möglicherweise noch in diesem Jahr der Fall sein könnte -, wollen die BVB-Bosse laut Bild konkrete Gespräche mit Guirassy und auch Julian Ryerson aufnehmen, dessen Vertrag ebenfalls bis 2028 datiert ist.
Ob die Dortmunder mit dieser Marschroute möglicherweise einen Abgang Guirassys riskieren? Der 30-Jährige hat angesichts seiner Qualitäten schließlich durchaus einen Markt - und wäre, obgleich er sich beim BVB gut aufgehoben fühlt, der Bild zufolge zumindest offen dafür, sich Angebote interessierter Vereine anzuhören.
Bei der Ehrung von Ballon-d'Or-Sieger Harry Kane in der Allianz Arena vor dem Gipfeltreffen zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund waren aus dem Gästeblock von den BVB-Fans deutlich hörbare Pfiffe zu vernehmen.
Bayerns Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen nahm das nach einer kurzen Rede Kanes zum Anlass für eine kleine Spitze in Richtung der Anhänger des Rivalen. "Nach 45 Jahren hat Harry mal wieder den Ballon d'Or für Bayern gewonnen (seit Karl-Heinz Rummenigge 1981, d. Red.). Das ist das Größte, was dir als Klub passieren kann. Und dafür hat er den Fans Danke gesagt", sagte Dreesen ins Mikrofon und fügte nach kleiner Pause lächelnd an: "Auch den Dortmundern."
Borussia Dortmund hat sich im Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern am Samstag mit einem 2:2 einen hart erkämpften Punkt gesichert. Dabei sah es zwischenzeitlich nicht mehr danach aus, als könnten die Schwarzgelben noch etwas Zählbares aus München mitnehmen.
Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber lange Zeit die Kontrolle und drängten auf die Entscheidung. Doch ausgerechnet Harry Kane ließ eine große Chance ungenutzt: Der sonst so treffsichere Engländer setzte einen Elfmeter an die Latte.
Verursacht hatte den Strafstoß Dortmunds Felix Nmecha, der den Ball im eigenen Strafraum mit der Hand abwehrte. Nach der Partie erklärte der Mittelfeldspieler bei Sky seine Sicht der Situation: "Ich habe mich umgedreht, meine Hand war nicht zur Seite. Wenn der Ball mit, weiß nicht, 100 km/h kommt, ist es auch nicht einfach, den so schnell wegzumachen. Aber dann war ich glücklich, dass er ihn nicht reingemacht hat."
Auch abgesehen von der Elfmeter-Szene erwischte der Nationalspieler keinen optimalen Abend. In Halbzeit eins unterlief ihm ein folgenschwerer Fehlpass, den Konrad Laimer zum Führungstor für die Bayern nutzte. Nmecha ordnete auch diesen Fehler anschließend ein: "Man will den Ball nie verlieren. Wenn Daniel (Svensson, d. Red.) nicht ausrutscht oder der Ball härter ist, kriegt er vielleicht nicht den Ball."
Doch Dortmund gab sich nicht geschlagen und schlug kurz vor dem Ende noch einmal zurück. Joker Fabio Silva sorgte mit seinem Treffer für den so wichtigen Ausgleich und sicherte dem BVB damit einen wichtigen Punkt. Nmecha zog anschließend ein gemischtes, aber letztlich positives Fazit: "Es war ein gutes Spiel von beiden Mannschaften. Manchmal ein bisschen wild. Wir haben alles gegeben. Am Ende ist es ein Gefühl, dass wir einen Punkt gewonnen haben und nicht zwei verloren."
Durch das Remis bleibt der BVB als Tabellenzweiter punktgleich mit dem FC Bayern. Für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac geht es bereits am Mittwoch in der Champions League weiter. Dann wartet mit Real Betis Sevilla die nächste Aufgabe.
Datum |
Wettbewerb |
Spiel |
Mittwoch, 4. November (21 Uhr) |
Champions League |
Borussia Dortmund vs. Betis Sevilla |
Samstag, 7. November (15.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Dortmund vs. SV Elversberg |
Samstag, 21. November (15.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Mönchengladbach vs. Borussia Dortmund |
Dienstag, 24. November (21 Uhr) |
Champions League |
FC Arsenal vs. Borussia Dortmund |
Sonntag, 29. November (19.30 Uhr) |
Bundesliga |
Borussia Dortmund vs. Bayer Leverkusen |