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Kölns Angreifer El Mala blieb beim 0:0 gegen Schalke sportlich blass und sorgte unfreiwillig für die Verletzung zweier Gegenspieler. Nach dem verkorksten Spiel darf er sich nun auch noch die Kritik zweier Altstars anhören.
Im Video-Format 'Legenden-Talk' kommentieren und analysieren zwei Ikonen des FC Schalke 04 die Auftritte ihrer Knappen. Das jüngste Gastspiel beim 1. FC Köln gefiel Klaus Fischer (76) und Rüdiger Abramczik (70) so gar nicht. Fischer bereitet vor allem die unzureichende Offensive Sorgen.
An der Defensive von Trainer Miron Muslic und an Torhüter Loris Karius war mal wieder nichts auszusetzen. Dafür aber umso mehr an Kölns Stürmer Said El Mala. Und den kritisieren die beiden Altstars massiv, aber nicht etwa für seine unglückliche Aktion, mit der er mitverantwortlich für die heftige Kollission von Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi war, sondern für sein vermeintlich schlechtes Fußballspiel.
"Da erzählen die was von 60, 70 Millionen. Hallo! Da frage ich mich, wer soll das bezahlen für den? Guckt der sich auch mal selber an, wie der Fußball spielt?", sagte Abramczik, ehe er kurz den gelbschwarzen Rivalen Borussia Dortmund aka Lüdenscheid erwähnte. "Ich bin froh, dass die von Lüdenscheid - sag ich jetzt mal, sonst kriege ich nachher wieder Ärger - den nicht genommen haben. Ich weiß gar nicht, warum da so ein Trara gemacht worden ist."
Abramczik, zu seiner Zeit begnadeter Flügelspieler und 19-maliger deutscher Nationalspieler, habe von El Mala "nichts gesehen außer der schlechtesten Aktion des Spiels, dass er unsere beiden Jungs da geschubst hat."
Einen Vorwurf machte Abramczik dem Kölner allerdings nicht. Dass sich beide Schalker Verletzungen am Kopf zuzogen, sei "eine schlimme Sache", es sei aber natürlich keine "Rote Karte" gewesen.
Auch Fischer war wenig bis gar nicht angetan von El Mala, enthielt sich aber wie sein Partner eines sachlichen Arguments. Stattdessen richtete der Vizeweltmeister von 1982 sein Augenmerk auf die Nationalmannschaft. "Der soll Deutschland nach vorne schießen? In höhere Regionen?", fragte der drittbeste Torschütze der Bundesligageschichte. "Da kann ich nur sagen: Goodbye Deutschland. Was hat der gerissen? Nichts!"
El Mala debütierte in der jüngsten Länderspielpause unter Bundestrainer Jürgen Klopp für die A-Nationalmannschaft. Beim 2:0-Sieg in der Nations League gegen Serbien spielte der Linksaußen eine Halbzeit und wenige Tage später beim 0:0 gegen Griechenland 27 Minuten.
Für Köln absolvierte der 20-Jährige, der im Sommer mit einem Wechsel in die Premier League und zum BVB in Verbindung gebracht worden war, in dieser Spielzeit sieben Pflichtspiele, wobei er zwei Tore erzielte.