Zurück
Keine drei Wochen ist es her, da standen sich Borussia Dortmund und Werder Bremen schon einmal im Westfalenstadion gegenüber. Nach dem Bundesliga-Duell am 5. Spieltag steht jetzt die 2. Runde im DFB-Pokal an. Seit dem Pokalsieg 2021 schaffte es der BVB seither nur noch einmal ins Viertelfinale. Das will man in diesem Jahr ändern.
Um nicht bereits in der zweiten Runde die Segel streichen zu müssen, muss die BVB-Mannschaft am Dienstagabend (27. Oktober) allerdings deutlich cleverer agieren, als beim letzten Spiel gegen Bremen. Denn Werder führte Borussia Dortmund an manchen Stellen vor Augen, wie man sie verwunden kann.
📌Spielinfos Dortmund – Bremen
Ein kurzer Rückblick zum 9. Oktober. Wie erwähnt gastierte Werder bereits an diesem Tag in Dortmund. Lange Zeit sah es nach einem 0:0 aus, dann überschlugen sich die Ereignisse. Den Dortmundern gelangen in der 80. und 85. Minute zwei Tore. Das Team von Trainer Niko Kovac sah wie der sichere Sieger aus. Bremen konterte jedoch mit Treffern in der 88. und 92. Minute und erkämpfte sich so einen Punkt. Für Borussia Dortmund war es dagegen der erste Punktverlust der Saison.
Und dann sind wir auch wieder beim in Dortmund allseits beliebten Thema Mentalität. Ja, unter Niko Kovac schafft es die Borussia auch, enge Spiele über die Zeit zu retten. Doch gegen Bremen ist das was anderes. Das Team um Ex-Borusse Niclas Füllkrug weiß durch den Punktgewinn in der Bundesliga genau: Wir haben gegen Dortmund bis zur letzten Sekunde eine Chance. Zumal Werder Bremen bereits 2022 ein 0:2 in Dortmund ganz spät noch aufgeholt und damals sogar in einen Sieg verwandelt hatte.
Bedeutet im Umkehrschluss für die Dortmunder: Trotz Führung am Ball bleiben, auch wenn diese bei zwei Toren liegen sollte. Denn was passiert, wenn man das Spiel einfach laufen lässt, hat man am eigenen Leib zu spüren bekommen. In der Liga geht es danach in der nächsten Woche weiter, im Pokal aber könnte das das frühe Aus bedeuten.