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Im Februar machte der frühere Bundesliga-Trainer seine schwere Erkrankung öffentlich. Nun trauert sein langjähriger Verein.
Jena – Heiko Weber ist tot. Der frühere Fußballspieler und Trainer starb am Montagmorgen (26. Oktober) im Alter von 61 Jahren, wie Carl Zeiss Jena mitteilte. Im Februar hatte Heiko Weber eine schwere Krebserkrankung öffentlich gemacht. Ob diese zum Tod führte, ist nicht bestätigt. Die Todesursache ist unbekannt.
„Mit Heiko Weber verliert unser FC Carl Zeiss Jena einen ganz besonderen Menschen, der unseren Verein in der Wende- und Nachwendezeit so sehr geprägt hat wie kaum ein Anderer“, teilte der Verein mit. Der ehemalige Stürmer ging mit einem ganz besonderen Treffer für Jena in die Fußballgeschichte ein.
Er erzielte am letzten Spieltag der DDR-Oberliga 1991 beim 2:0-Auswärtssieg gegen Energie Cottbus das letzte Tor der Liga-Geschichte. Mit seinem Treffer schoss Heiko Weber die Thüringer gleichzeitig in die 2. Bundesliga.
Die DDR existierte zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr. Ihre höchste Fußballliga absolvierte jedoch noch ihre letzte Saison.
Auch nach seiner aktiven Karriere blieb Heiko Weber dem Fußball treu. Im Jahr 2004 übernahm er den Trainerposten bei Carl Zeiss Jena und führte den Traditionsverein zurück in den Profifußball.
Unter seiner Leitung gelang den Thüringern ein beeindruckender Durchmarsch. Mit zwei Aufstiegen in Folge führte Heiko Weber den Verein aus der vierten Liga bis in die 2. Bundesliga. (Hier anmelden und den kostenlosen Schlagzeilen-Newsletter erhalten.)
Später arbeitete Heiko Weber unter anderem bei der zweiten Mannschaft von Energie Cottbus und bei Erzgebirge Aue. Auch in der Bundesliga stand er als Trainer an der Seitenlinie. Im Jahr 2007 übernahm Heiko Weber nach der Entlassung von Petrik Sander vorübergehend das Traineramt bei den Lausitzern und saß als Interimscoach bei der 0:5-Klatsche gegen den FC Bayern auf der Bank.
Seine letzte Trainerstation führte die DDR-Legende zum ZFC Meuselwitz. Dort betreute Heiko Weber den damaligen Regionalligisten von 2022 bis 2023. AFP/bearbeitet durch Malte Hupach