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«Allez Stan» schallt es am Dienstagabend immer wieder durch die pickepackevolle St. Jakobshalle bei der Erstrundenpartie von Stan Wawrinka (ATP 151) an den Swiss Indoors, die gleichzeitig zur Dernière des Romands auf der ATP-Tour mutiert.
Mit grossem Kämpferherz, ein paar seiner legendären Rückhand-Bälle longline und einem soliden Aufschlag hält der abtretende Westschweizer Tennis-Star gegen den tschechischen Topspieler Jiri Lehecka (ATP 21) wacker dagegen. Nur reicht es am Ende nicht zum Sieg für Wawrinka, der sich nach etwas weniger als zwei Stunden Spielzeit mit 5:7 und 6:7 geschlagen geben muss.
In seiner Karriere gewann Wawrinka drei Grand-Slam-Titel, nämlich je einmal das Australian Open, Roland Garros und das US Open. 2008 gewann der 41-Jährige in Peking an der Seite von Roger Federer im Doppel olympisches Gold. Die Bilder der beiden jubelnden Tennis-Stars gingen damals um die Welt. Zusammen mit Federer hatte er 2014 auch grossen Anteil am Schweizer Davis-Cup-Triumph in Lille gegen Frankreich.
In der Weltrangliste stiess Wawrinka zu seinen besten Zeiten bis auf Rang 3 vor. In den letzten Jahren blieben ihm grosse Erfolge verwehrt. In der Weltrangliste ist er auf Platz 151 abgerutscht. Sein bestes Ergebnis der letzten zwei Jahre ist ein Halbfinal im Oktober 2024 beim 250-Turnier in Stockholm.
Welcher Stan-Wawrinka-Moment ist dir am meisten im Kopf geblieben?
Der French-Open-Sieg 2015 gegen Djokovic.
Der US-Open-Titel 2016.
Der Sieg beim Australian Open 2014.
Der Davis-Cup-Triumph 2014 mit der Schweiz.
Ich erinnere mich eher an seine Backhand als an ein einzelnes Match.
Ich habe keinen bestimmten Wawrinka-Moment im Kopf.
Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.