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Basel , 28.10.2026 - 13:16
Novak Djokovic kehrt nach 15 Jahren an die Swiss Indoors zurück. Vor seinem Auftakt spricht er offen über sein Verhältnis zu Roger Federer.
Novak Djokovic spielt erstmals seit 2011 wieder an den Swiss Indoors.
Mit Roger Federer habe er neben dem Platz nie eine Beziehung gehabt, sagt der Serbe.
Am Mittwoch trifft Djokovic in der 1. Runde auf Ugo Humbert.
Die Rivalität mit Roger Federer prägte eine ganze Tennis-Ära. Freunde wurden die beiden aber nie.
«Um ehrlich zu sein, unsere Beziehung ist immer strikt professionell gewesen», sagt Novak Djokovic an der Medienkonferenz in Basel. «Neben dem Platz haben wir nie eine Beziehung gehabt.»
Respekt hat der Serbe trotzdem. «Ich habe riesigen Respekt und Bewunderung für das, was er geleistet hat. Er war für uns jüngere Spieler auch ein Wegbereiter.»
In Basel standen sich die beiden zweimal im Final gegenüber. 2009 gewann Djokovic das Turnier bei seinem ersten Auftritt, ein Jahr später unterlag er Federer im Endspiel. Nun ist der 39-Jährige zurück, die Organisatoren gaben ihm kurzfristig eine Wildcard.
Mit der Schweiz verbindet Djokovic einiges. In Genf hat er Verwandte, dort feierte er im letzten Jahr seinen 100. Turniersieg. «In der Schweiz sind die Leute fachkundig, leidenschaftlich und unterstützen das Tennis», sagt er.
Ans Aufhören denkt der 24-fache Grand-Slam-Sieger nicht. «Ich stehe in Sachen Wettbewerbsfähigkeit und Ehrgeiz den anderen in nichts nach. Sie müssen sich Siege gegen mich verdienen, es gibt keine Geschenke.»
In dieser Saison erreichte er den Final an den Australian Open und den Halbfinal in Wimbledon. Sein Ziel bleibt ein weiterer Grand-Slam-Titel. In Basel trifft er am Mittwoch um etwa 16 Uhr auf den Franzosen Ugo Humbert, die Nummer 38 der Welt.