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Zuletzt erfand der Ex-Schalker Julian Draxler neue Produkte zum Haarstyling. Nach seiner Spielerkarriere will er dennoch dem Fußball treu bleiben.
Dschidda – Julian Draxler schaut derzeit „aktiv nach entsprechenden Lehrgängen bei der FIFA und der UEFA“. In einem Interview mit dem kicker sagte der 33-Jährige, dass er „federführend“ im Management eines Klubs mitwirken möchte. Eines ist dabei noch unklar.
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Denn der ehemalige S04-Star weiß bislang nicht, wie lange er noch Fußball spielen möchte. Sein Vertrag bei Al-Ahli SC (Katar) ist noch bis zum 30. Juni 2028 gültig. Danach muss noch nicht Schluss sein, verrät er.
„Vom Bauchgefühl her könnte ich dann schon noch ein, zwei Jahre spielen …“ Wieder in Gelsenkirchen? Über eine Schalke-Anfrage von Frank Baumann würde Draxler sich freuen. Allerdings für ein Praktikum. Denn jetzt muss er erst einmal mit seiner Frau sprechen.
„Wir haben mittlerweile zwei Kinder und müssen uns fragen, wo wir als Familie leben möchten. Katar ist eine völlig andere Welt als das Ruhrgebiet“, so Draxler. Der gebürtige Gladbecker weiß, wovon er redet.
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Nach seiner Zeit beim FC Schalke 04 spielte er nicht nur Fußball in Wolfsburg, Paris, Lissabon und nun in Dschidda. Seit Jahren investiert er Geld an der Börse, in Immobilien und in Start-ups. Der Fußballer war zu Beginn seiner Karriere überfordert.
„Als junger Kerl war ich ehrlicherweise mit der Frage überfordert, was ich mit dem vielen Geld machen soll“, sagt Draxler gegenüber dem kicker. Bereits als 18-Jähriger stattete der FC Schalke 04 den Mittelfeldspieler mit einem Millionen-Vertrag aus.
Immerhin: Geprägt durch sein Elternhaus habe er sich früh entschieden, 75 Prozent seiner Einnahmen „als Altersvorsorge unberührt zu lassen“. Der Vorteil: „Dadurch hat sich nach einigen Jahren eine stattliche Summe auf meinem Konto angehäuft.“
Da Draxler dieses Geld „irgendwann nicht mehr einfach so herumliegen lassen“ wollte, investierte er. Zuletzt mit seinem besten Freund Mustafa „Musti“ Mostafa in neue Produkte für Haarstyling.
Damit er selbst sich auf das Fußballspielen konzentrieren kann, kümmert sich sein Bruder Patrick um all die Geschäfte außerhalb des Platzes. Womöglich sieht dieser dann Julian in ein paar Jahren wieder häufiger. Als Praktikant auf Schalke mit einer Manager-Lizenz.