Zurück
Nach dem Tod von Jesús de Miguel: Schalke-Leihgabe Christian Gomis veröffentlicht bewegende Botschaft nach der Tragödie auf Teneriffa.
2 Min Lesezeit
Es sind Worte, die tief blicken lassen. Christian Gomis (26), den der FC Schalke 04 im Sommer an den spanischen Zweitligisten CD Teneriffa verliehen hat, durchlebt derzeit schwere Stunden. Nach dem tragischen Tod seines Mannschaftskollegen Jesús de Miguel (+30) hat sich der Senegalese auch persönlich zu Wort gemeldet.
In seiner Instagram-Story verabschiedete sich Gomis am Dienstag (3. November) mit einer emotionalen Botschaft von seinem Mitspieler.
„Es fällt mir gerade so schwer, die richtigen Worte zu finden. Ich kann kaum glauben, dass du schon so früh von uns gegangen bist“, schrieb der 26-Jährige. Es sind Zeilen voller Fassungslosigkeit. „Das Leben kann manchmal sehr ungerecht sein. Ich werde nie vergessen, dass sich unsere Wege gekreuzt haben. Ruhe in Frieden, Demigol.“
Was als gewöhnliches Zweitligaspiel gegen den FC Andorra begonnen hatte, endete in einer Tragödie. In der Nachspielzeit war de Miguel mit dem gegnerischen Torhüter zusammengestoßen.
Auf dem Weg ins Krankenhaus erlitt der Angreifer nach Vereinsangaben einen Herzstillstand und musste wiederbelebt werden.
Sein Zustand verschlechterte sich in der Nacht dramatisch. Am Dienstagmorgen starb der 30-Jährige im Universitätsklinikum Nuestra Señora de Candelaria.
Für Gomis dürfte die Partie für immer mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden bleiben. Dabei hatte der Abend sportlich noch einen erfreulichen Moment für ihn bereitgehalten: Der Schalke-Leihspieler erzielte das 1:0 für Teneriffa, sein zweites Tor im Trikot der Spanier. Als sich der folgenschwere Zusammenprall ereignete, saß Gomis bereits ausgewechselt auf der Bank.
Auch beim FC Schalke 04 ist die Bestürzung groß. Die Königsblauen bekundeten über die Plattform X mit einer Kerze und einem schwarzen Herzen ihr Mitgefühl.
🕯️🖤
— FC Schalke 04 (@s04) November 3, 2026
Auf Teneriffa ist die Trauer unterdessen überall spürbar. Zahlreiche Anhänger versammelten sich am Stadion, legten Blumen und Kränze nieder und entzündeten Kerzen. Ein stiller Abschied von einem Fußballer, dessen Tod weit über den Verein hinaus für Bestürzung sorgt.