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Champions-League-Prognose: Bayern muss um Top-8-Platz zittern

Der FC Bayern muss in der Champions League um den direkten Einzug ins Achtelfinale kämpfen. Nach dem 2:2-Unentschieden gegen den FC Arsenal stehen die Münchner nach drei Spieltagen bei lediglich fünf Punkten. Der Opta-Supercomputer hat die laufende Königsklassen-Saison nun erneut 10.000 Mal simuliert und eine aktualisierte Prognose für die Abschlusstabelle erstellt. Für den deutschen Rekordmeister könnte es demnach richtig eng werden.

Mit einem Sieg, zwei Unentschieden und fünf Punkten ist der FC Bayern bislang hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Besonders die beiden Remis gegen Viking Stavanger und Arsenal haben dafür gesorgt, dass die Münchner im Rennen um die besten acht Plätze unter Druck geraten.

Die nächste Aufgabe hat es ebenfalls in sich. Am vierten Spieltag muss die Mannschaft von Vincent Kompany auswärts bei Atlético Madrid antreten. Ein weiterer Punktverlust könnte die Ausgangslage im Kampf um die direkte Achtelfinal-Qualifikation erheblich verschlechtern.

Supercomputer sieht Bayern nur auf Platz acht

Die aktuellen Berechnungen des Opta-Supercomputers zeigen, wie knapp es für den FC Bayern werden könnte.

Nach 10.000 Simulationen landen die Münchner in der prognostizierten Abschlusstabelle auf dem achten Rang. Damit würde der Rekordmeister gerade noch die direkte Qualifikation für das Achtelfinale schaffen.

Laut Prognose holen Harry Kane und Co. aus den verbleibenden fünf Partien zehn weitere Punkte und beenden die Ligaphase mit insgesamt 15 Zählern.

Das würde für den letzten direkten Achtelfinalplatz reichen. Allerdings bleibt kaum Spielraum für weitere Ausrutscher.

Vincent Kompany
IMAGO / Jan Huebner

Zur Erinnerung: Die acht besten Mannschaften der Ligaphase ziehen direkt ins Achtelfinale ein. Die Teams auf den Plätzen neun bis 24 müssen dagegen den Umweg über die Playoffs nehmen.

Für die Bayern wäre das angesichts des ohnehin vollgepackten Spielplans eine zusätzliche Belastung.

Alle vier Bundesligisten erreichen laut Opta die K.o.-Phase

Auch für die anderen deutschen Teilnehmer hat der Supercomputer neue Berechnungen angestellt. Demnach landen Borussia Dortmund und der VfB Stuttgart knapp hinter dem FC Bayern. Beide Bundesligisten werden mit jeweils rund 13 Punkten prognostiziert und würden damit die Playoffs erreichen.

Sowohl der BVB als auch die Stuttgarter besitzen laut Opta allerdings noch Außenseiterchancen auf einen Platz unter den besten acht Mannschaften.

Selbst RB Leipzig, das am dritten Spieltag eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Real Madrid kassierte, wird noch in der K.o.-Phase erwartet. Die Sachsen landen in der Prognose auf Rang 22.

Damit würden alle vier deutschen Vertreter die Ligaphase überstehen.

Interessant ist auch der Blick auf die Titelchancen. Hier bleibt der FC Arsenal für den Opta-Supercomputer der größte Favorit auf den Gewinn der Champions League.

Direkt dahinter folgt allerdings der FC Bayern. Manchester City, Paris Saint-Germain und der FC Barcelona komplettieren die Gruppe der aussichtsreichsten Titelkandidaten.

Die Münchner gehören damit trotz ihres durchwachsenen Starts weiterhin zu den heißesten Anwärtern auf den Henkelpott. Zunächst muss die Mannschaft von Vincent Kompany allerdings dafür sorgen, dass sie den direkten Einzug ins Achtelfinale nicht verspielt.

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