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Eintracht Frankfurt hat zuletzt wieder in die Spur gefunden und kann mit einem Auswärtssieg beim SC Paderborn den Sprung ins obere Tabellendrittel der Bundesliga realisieren. Die Sorgen vom Saisonstart sowie die Turbulenzen rund um den Abschied von Markus Krösche scheinen daher erstmal ad acta gelegt.
Großen Handlungsbedarf haben die Hessen im Winter nicht, trotzdem soll laut Angaben von Absolut Fußball auf zwei Positionen nachgelegt werden: Ein neuer Außenverteidiger sowie ein neuer Stürmer sollen kommen.
Für die Stürmerposition hat Frankfurt auch schon einen Wunschkandidaten auserkoren – es ist ein alter Bekannter: Arnaud Kalimuendo soll im Winter zur Eintracht zurückkehren. Die Chancen auf eine Verpflichtung stehen demnach "nicht schlecht".
Kalimuendo hatte bereits die vergangene Rückrunde auf Leihbasis bei der SGE verbracht und einen starken Eindruck hinterlassen. In 19 Spielen gelangen ihm sechs Tore und eine Vorlage.
Die vereinbarte Kaufoption zogen die Frankfurter trotzdem nicht, da die festgelegte Ablöse zu hoch für den Bundesligisten war. Ex-Sportchef Markus Krösche versuchte in den Verhandlungen mit Kalimuendos Stammverein Nottingham Forest, den Preis zu drücken, biss sich aber die Zähne an den Forderungen des Premier-League-Klubs aus.
Mit der eisenharten Haltung hat sich Nottingham aber keinen Gefallen getan: Kalimuendo blieb im Sommer bei den Tricky Trees, spielt aber überhaupt keine Rolle. Erst 110 Minuten stehen wettbewerbsübergreifend für den Franzosen zu Buche. Dadurch ist sein Marktwert bei Transfermarkt mittlerweile auf 20 Millionen Euro gefallen.
Ein Schnäppchen ist Kalimuendo damit zwar immer noch nicht. Doch Nottingham dürfte sehr daran interessiert sein, eine Lösung für den Angreifer zu finden; sollte er weiterhin auf der Forest-Bank sitzen, würde sein Wert schließlich immer weiter sinken.
Bei der SGE wäre Kalimuendo eine starke Ergänzung zu Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib. Mit dann drei arrivierten Angreifern hätte Eintracht-Coach Adi Hütter zudem die Möglichkeit, häufiger auf seinen geliebten Doppelsturm zu setzen.
Frankfurts neuer Sportvorstand Joti Chatzialexiou, der nun, da der 1. FC Nürnberg einen Nachfolger gefunden hat, früher zur SGE stoßen dürfte, könnte Kalimuendo als seinen ersten Neuzugang vorstellen. Die eigenen Fans hätten sicherlich nichts dagegen.