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Kimi Antonelli: Schwester Maggie sorgt mit Totenkopf-Schminke für Aufsehen
  • Kimi Antonelli (20) wird beim Grand Prix von Mexiko jüngster Formel-1-Weltmeister aller Zeiten.
  • Der Mercedes-Pilot weint nach der Zielüberfahrt, mit 20 Jahren und 68 Tagen ist er Titelträger.
  • Seine elfjährige Schwester Maggie hinterlässt mit ihrer Totenkopf-Schminke Spuren auf seinem Kopf.

Tränen, Konfetti und grosse Gefühle. Als Kimi Antonelli beim Grand Prix von Mexiko über die Ziellinie fährt, brechen bei ihm alle Dämme. Mit gerade einmal 20 Jahren und 68 Tagen krönt sich der Mercedes-Pilot zum jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte.

«Weltmeister», funkt ihm sein Renningenieur Peter Bonnington zu. «Kimi, du hast es geschafft, Weltmeister», gratuliert Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Antonelli kann zunächst gar nicht antworten. Er weint hinter dem Steuer seines Silberpfeils.

Doch die vielleicht herzigsten Bilder dieses historischen Abends entstehen wenig später. Denn mitten in der ausgelassenen Titelfeier steht eine junge Frau, die dem neuen Formel-1-König besonders nahesteht: seine kleine Schwester Maggie.

Totenkopf-Schminke landet auf Kimis Kopf

Die erst elfjährige Maggie hat sich für den grossen Tag ihres Bruders besonders herausgeputzt. Passend zum mexikanischen Día de Muertos, dem Tag der Toten, trägt sie eine farbenfrohe, traditionell inspirierte Tracht und eine auffällige Totenkopf-Maske aus Schminke.

Und die ausgelassene Feier bleibt nicht ohne Folgen. Als Maggie ihren grossen Bruder umarmt, hinterlässt ihre Schminke Spuren auf seinem Gesicht. Verstappen und Hamilton machen ihn in der Siegerbox darauf aufmerksam.

Einer der wenigen ungezwungenen Augenblicke abseits des Protokolls des Profis – inmitten des grössten Erfolgs seiner noch jungen Karriere. «Sie ist das süsseste Mädchen überhaupt», sagte Antonelli einst in einem Porträt der Formel 1 und schwärmte von ihrer Verbundenheit. «Obwohl sie lieber Kunstturnen macht, ist sie mein grösster Fan.»

Hand in Hand mit dem grossen Bruder

Dass Maggie ihrem Bruder besonders nahesteht, zeigt sich bereits vor dem Rennen. Hand in Hand spazieren die beiden durch das Fahrerlager.

Die Elfjährige ist ein grosser Fan ihres Bruders und begleitet ihn gemeinsam mit den Eltern Marco und Veronica zum möglicherweise entscheidenden Rennen seiner Karriere.

Die Familie Antonelli ist eng mit dem Motorsport verbunden. Vater Marco war selbst Rennfahrer und ist seit vielen Jahren im Rennsport tätig. Kimi wächst praktisch zwischen Rennstrecken und schnellen Autos auf.

Während der 20-Jährige inzwischen zu den grössten Stars der Formel 1 gehört, ist über seine kleine Schwester öffentlich nur wenig bekannt. Umso mehr Aufmerksamkeit zieht Maggie mit ihrem aussergewöhnlichen Auftritt in Mexiko auf sich.

Kimi Antonelli: «Ich bin sprachlos»

Auch für die Eltern ist der Triumph ihres Sohnes ein emotionaler Moment. Papa Marco und Mama Veronica verfolgen die Krönungsfahrt vor Ort. Nach dem Rennen nehmen sie ihren Sohn überglücklich in Empfang.

«Ich bin dankbar für diesen Moment, einen, den ich nie vergessen werde», sagt Antonelli nach dem Rennen. Und ergänzt: «Ich bin sprachlos, ich versuche gerade zu begreifen, was gerade passiert ist.»

Sebastian Rieder

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