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Der Schock sitzt noch immer tief. Vincent Kompany steht dem FC Bayern nach seinem Zusammenbruch erst einmal nicht zur Verfügung. Seine Trainerkollegen stehen ihm bei.
München – Beim FC Bayern rückt das Sportliche in diesen Tagen in den Hintergrund. Nachdem Joshua Kimmich den Tod seines Vaters Berthold verkraften musste, sorgt sich der deutsche Rekordmeister auch um Trainer Vincent Kompany. Am Freitag brach der Belgier an der Säbener Straße zusammen und wird vorerst fehlen. Auch seine Trainer-Kollegen aus der Bundesliga zeigen sich schockiert. Einige von ihnen meldeten sich bereits schriftlich bei Kompany.
Schon einige Tage vor dem Zusammenbruch musste der 40-Jährige kürzertreten, eine Viruserkrankung zwang ihn zu einer Pause. Nun rebellierte sein Körper erneut. Nach wie vor befindet sich Kompany in einem Münchner Krankenhaus, verpasst logischerweise auch das Spiel seiner Mannschaft gegen Freiburg am Sonntag (alle TV-Infos hier). Das Mitgefühl der Kollegen ist groß.
Daniel Thioune, Chefcoach von Werder Bremen, sagte am Samstag nach dem 3:2-Sieg in Mainz. Vor dem Anpfiff schickte er Kompany eine kleine Nachricht mit aufmunternden Worten. „Ich habe gerade gesehen, dass er mir schon geantwortet hat. Das zeigt, dass es ihm wahrscheinlich auch besser geht. Und von meiner Seite auch nur die besten Wünsche“, betonte Thioune auf der Pressekonferenz.
Auch BVB-Trainer Niko Kovac meldete sich bei seinem Kollegen. „Das habe ich ihm heute Morgen auch noch in einer SMS geschrieben: Schnelle Genesungswünsche. Weil wir Menschen, wir Sportler, brauchen die Gesundheit, um zu performen. Wenn die Gesundheit nicht da ist, dann ist alles andere total unwichtig“, unterstrich der 55-Jährige.
Adi Hütter richtete weitere gute Wünsche in Richtung München. „Das Wichtigste ist, dass er sich gut auskuriert. Die Wertschätzung bekommt er von uns allen Trainern, weil ich einfach finde, dass er nicht nur ein toller Trainer ist, sondern auch ein super Typ.“ Der Zeitpunkt für eine Kompany-Rückkehr wurde von Sportvorstand Max Eberl bewusst offengelassen. Auch an der Isar zählt nun einzig und allein seine Gesundheit. (is)