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Der Vertrag von Ramy Bensebaini beim BVB läuft nur noch bis Saisonende. Kommt es anschließend zur Trennung?
Einem Bericht der Ruhr Nachrichten zufolge gibt es bei Borussia Dortmund derzeit keinerlei Bestrebungen, das auslaufende Arbeitspapier mit dem Algerier zu verlängern. Darüber hinaus sei offen, ob der Spieler selbst eine Vertragsverlängerung anstrebe.
Hinter dem von Trainer Niko Kovac präferierten Innenverteidiger-Trio um Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Joane Gadou bleibt Bensebaini beim BVB derzeit lediglich die Rolle des Herausforderers. Während er in der vergangenen Spielzeit noch zum Stammpersonal gehörte, muss er in der laufenden Saison oftmals nur auf der Bank Platz nehmen.
Gleichzeitig wusste der 31-Jährige bei seinen wenigen Einsätzen, etwa zuletzt in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt, durchaus zu überzeugen. Gegen die SGE ging Bensebaini kompromisslos in die Zweikämpfe, schmiss sich in jeden Schuss und bekam selbst in höchster Not oftmals noch den Fuß dazwischen.
"Bei Ramy merkt man einfach, dass er ein erfahrener Spieler ist. Er hat zu Beginn der Saison nicht so viel gespielt, kommt dann rein und spielt die Partie souverän zu Ende. Außerdem hatte er zwei, drei gute Vorstöße und großen Anteil daran, dass wir wieder zu Null gespielt haben", schwärmte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken vom Algerier.
Für die kommende Partie der Dortmunder im DFB-Pokal gegen den SV Werder Bremen wird Bensebaini gleichwohl nicht auf dem Rasen stehen. Aufgrund einer Roten Karte, die er im Super Cup gegen den FC Bayern München bekommen hatte, ist er noch eine Partie lang gesperrt.
Wettbewerbsübergreifend steht Bensebaini nun bei sechs Einsätzen. Nachdem er den Saisonstart aufgrund einer Rippenprellung verpasst hatte, durfte er in der Champions League in den vergangenen beiden Spielen und in der Bundesliga am vergangenen Wochenende von Beginn an ran.
Beim BVB steht der 31-Jährige seit 2023 unter Vertrag - damals war er ablösefrei von Borussia Mönchengladbach zu den Schwarzgelben gewechselt. Seitdem stehen immerhin 112 Partien mit zehn Treffern und elf Vorlagen auf dem Konto des Abwehrspielers.