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Die Karriere von Leroy Sane ist ins Stocken geraten. War sein Wechsel zu Galatasaray ein Fehler? Mario Basler geht hart mit ihm ins Gericht.
Istanbul – Wie geht es weiter für Leroy Sane? Nach seinem Weggang vom FC Bayern schien es, als würde er bei Galatasaray sofort einschlagen können. Mittlerweile ist von der Aufbruchstimmung nichts mehr zu spüren. Auch die Gala-Bosse sind unzufrieden mit dem Stürmer, der bereits mit einem Transfer in Richtung Saudi-Arabien in Verbindung gebracht wird. War der Wechsel in die Süper Lig ein Fehler? Definitiv, findet Mario Basler.
In seinem Podcast „Basler ballert“ äußert der 57-Jährige sein Unverständnis über die Entscheidung Sanes, für Galatasaray auf Torejagd zu gehen. „Er ist doch nur dahin gegangen wegen Geld“, so der klare Vorwurf. „Er ist einfach nicht so gut, wie er gemacht wird. Der hat ein Talent gehabt, das hat er verschleudert. Wenn er wirklich so gut wäre, hätten Manchester City und Bayern München ihn nicht gehen lassen.“
13 Einsätze und kein einziger Scorerpunkt – in dieser Saison läuft es überhaupt nicht für Sane. Im Champions-League-Match gegen den VfB Stuttgart (hier der Ticker zum Nachlesen) wurde er in der Schlussviertelstunde eingewechselt. Dass Sane bei Galatasaray keine sportliche Perspektive geboten bekommen würde, überrascht Mario Basler so gar nicht.
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„Wenn man geldgierig ist, dann geht man nach Galatasaray anstatt zu anderen Vereinen, bei denen man sportlich vielleicht eine bessere Perspektive gehabt hätte. Er hatte ja auch andere Angebote. Ihm ging es ums Geld und um den einfachen Weg“, wettert er. Zwar war der ehemalige deutsche Nationalspieler nach seinem Wechsel frenetisch empfangen worden, doch genau darin liegt laut Basler auch ein Problem.
„Vielleicht hat er gedacht, er wird dort der Superstar. Der Superstar war er beim Empfang am Flughafen – und danach war davon nicht mehr viel zu sehen“, findet er. Findet Sane zurück in die Spur? Nicht, wenn es nach Mario Basler geht. „Das sind selbstgemachte Probleme. Er hätte es besser haben können. Ich habe mit dem Spieler kein Mitleid.“
Seine Prognose ist alles andere als berauschend: „Er wird da wahrscheinlich weiterhin auf der Bank sitzen. Ich bin gespannt, ob Galatasaray im nächsten Jahr sagt, dass er sich einen neuen Verein suchen soll. Aber wahrscheinlich sitzt er das wegen des Geldes aus. Seine 15 Millionen wird er bekommen. Dann soll er sich eben auf die Bank setzen.“ (is)