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Novak Djokovic gehört beim Paris Masters traditionell zu den Spielern, die es zu schlagen gilt. Beim letzten Masters-1000-Turnier der Saison hat der Serbe bereits 50 Partien gewonnen.
In der französischen Hauptstadt holte Djokovic sieben Titel in neun Endspielen. Bei seiner ersten Teilnahme seit 2023 benötigt er nun erneut einen starken Turnierverlauf.
Welcome back 7-time champ 🤩 Novak returns to the Rolex Paris Masters for first time since '23! #RolexParisMasters https://t.co/R2mcFakkhl
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Beim Paris Masters steht Djokovic vor einer anspruchsvollen Aufgabe, wenn er sich noch für die ATP Finals in Turin qualifizieren will. Der gebürtige Belgrader nahm in den vergangenen beiden Jahren nicht am Saisonfinale teil. Mit 39 Jahren würde er gerne wieder beim wichtigsten ATP-Event des Jahres antreten.
Djokovic hatte in dieser Saison immer wieder mit körperlichen Problemen zu kämpfen und trat bei weniger Turnieren als andere Topspieler an. Dank zweier starker Grand-Slam-Auftritte und eines Titels bei einem ATP-500-Turnier ist er jedoch weiterhin im Rennen.
Sein frühes Aus in Basel gegen Jan-Lennard Struff hat die Qualifikationssituation allerdings deutlich komplizierter gemacht. Derzeit haben Rafael Jodar und Alex de Minaur die besseren Karten.
Der siebenmalige Paris-Champion kann sich ein weiteres enttäuschendes Ergebnis nicht leisten – insbesondere, weil mehrere Konkurrenten noch um die verbleibenden vier Plätze für Turin kämpfen.
Noch schwieriger wird die Aufgabe dadurch, dass Djokovic am Dienstag in der ersten Runde auf Valentin Vacherot trifft. Der Monegasse hatte nur wenige Tage zuvor in Basel gegen Jiri Lehecka seinen zweiten ATP-Titel gewonnen.
Damit wartet ein weiteres Hindernis auf den Routinier – zumal er im vergangenen Jahr beim Masters in Shanghai gegen Vacherot verloren hatte. Da mehrere Szenarien über sein Schicksal entscheiden, weiß der 39-Jährige, dass er in Paris weit kommen muss.
Der direkteste Weg für den 24-maligen Grand-Slam-Sieger zu seinem Ticket für Turin wäre der Gewinn seines achten Paris Masters. Auch der Einzug ins Finale könnte reichen – allerdings darf Djokovic dann nicht gegen Taylor Fritz oder Jiri Lehecka verlieren.
Darüber hinaus müssten Rafael Jodar und Alex de Minaur in diesem Szenario vor dem Halbfinale ausscheiden. Sollte Djokovic die Runde der letzten vier erreichen und dort verlieren, wäre sein Weg nach Turin deutlich komplizierter.
In diesem Fall müssten Jodar und de Minaur bereits vor dem Viertelfinale ausscheiden. Der Spanier hat die erste Hürde allerdings bereits souverän genommen.
Sollten Rafael und Alex früh verlieren, müsste Djokovic außerdem die Ergebnisse von Fritz und Paul im Blick behalten. Die beiden US-Amerikaner dürften das Turnier nicht bis ins Finale erreichen.
Der Serbe erlebte in dieser Saison Höhen und Tiefen. Einen Großteil des Jahres verbrachte er damit, seinen Körper zu regenerieren und bei den größten Turnieren konkurrenzfähig zu bleiben. Bei den Australian Open erreichte Djokovic das Finale, in Wimbledon stand er im Halbfinale. Damit hielt er die Zeit an und blieb in den Top 15.
Nachdem er in den vergangenen beiden Jahren die ATP Finals verpasst hatte, will sich die Tennislegende in dieser Woche unbedingt ihren Platz in Turin sichern. Die Ausgangslage in Paris ist anspruchsvoll: Djokovic trifft in der ersten Runde auf einen schwierigen Gegner, zudem sprechen die Rechenspiele derzeit nicht unbedingt für ihn.
Sein Auftaktmatch gegen Vacherot besitzt daher große Bedeutung. Der Monegasse reist mit viel Selbstvertrauen an, nachdem er in Basel den Titel gewonnen hat.
Djokovic feierte im Laufe seiner Karriere bemerkenswerte Erfolge in Paris. Seine 18. Teilnahme in der französischen Hauptstadt bringt jedoch eine besondere Herausforderung mit sich.
Der 39-Jährige kämpft dort nicht nur um einen weiteren Titel, sondern muss gleichzeitig die Ergebnisse mehrerer direkter Konkurrenten im Qualifikationsrennen verfolgen.