Zurück
Der FC SF Schwaig trifft heute um 19.30 Uhr auf den FC Deisenhofen. Trainer Donbeck lobt den Gast als Vorbild, schwärmt aber auch von seinem Team.
Schwaig – Noch zwei Spieltage, und die Vorrunde der Bayernliga Süd ist schon wieder abgeschlossen. Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr empfängt der FC SF Schwaig den FC Deisenhofen.
Den Club aus dem rund 3500 Einwohner zählenden Ortsteil der Gemeinde Oberhaching führt Sportfreunde-Trainer Wiggerl Donbeck gerne als Vorbild auf. „Top-Verein, tolle Jugendarbeit, mit Andreas Pummer ein super Trainer, viele bestens ausgebildete Eigengewächse im Kader“ – Donbeck ist schwer beeindruckt von Deisenhofen, das immerhin vier Mannschaften von A-Klasse bis Bayernliga im Spielbetrieb hat. In der nunmehr siebten Bayernliga-Saison ist es seit Mitte August nicht mehr so rund gelaufen.
Mit zwei Siegen und je einem Remis und einer Niederlage passabel gestartet, ging es nach einer 0:6-Packung in Rosenheim in der Tabelle nach unten. Vergangenen Samstag wurde beim starken Aufsteiger Landshut 2:1 gewonnen nach zuvor drei Niederlagen am Stück. „Sie haben wohl in den Spielen vorher auch manchmal Pech gehabt“, glaubt Donbeck mitgekriegt zu haben, „aber viel Qualität hat Deisenhofen“. Dass auch sein Team diese hat, ist unbestritten. Nicht umsonst hat Schwaig mit nur einer Niederlage einen Liga-Bestwert vorzuweisen.
Eine weitere Bestmarke stellten die Sportfreunde vergangenen Freitag gegen die Amateure des TSV 1860 München auf. Die offiziell 475 Zuschauer bedeuteten Spieltagsbestwert. „Und alle sind auf ihre Kosten gekommen und bestens unterhalten worden. Aber wir stehen nach dem 3:3 wieder nur mit einem Punkt da“, bremst der Trainer etwas die Euphorie ein. „Wir müssen einfach unsere Torchancen besser nutzen.“
„Ich kann aber nicht mal sauer sein, denn die Burschen geben Woche für Woche hundert Prozent Gas und hängen sich in jedem Training voll rein. Wir sind in allen Bereichen besser als letzte Saison, aber entscheidend ist, was wir auf dem Platz umsetzen.“ Das müssen die Sportfreunde weiter ohne die langzeitverletzten Ludwig Gschlößl und Kapitän Tobi Jell machen. „Fraglich ist noch der Einsatz von Mathias Leiber“, erzählt Donbeck.
Tipp: 3:1 für Schwaig