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Merlin Polzin trainiert den HSV, sein jüngerer Bruder übernimmt nun einen Hamburger Amateurclub. Dort folgt er auf einen langjährigen Weggefährten.
Der eine coacht im Volkspark, der andere übernimmt an der Ellernreihe: Robin Polzin, der jüngere Bruder von HSV-Trainer Merlin Polzin, ist neuer Cheftrainer des Bramfelder SV. Das teilte der Hamburger Landesligist am Freitag auf Instagram mit.
Der bisherige Co-Trainer folgt auf Carsten Henning, der bereits am Dienstag, 20. Oktober, zurückgetreten sei. Nach Vereinsangaben wolle Henning mit diesem Schritt neue, positive Impulse für die Mannschaft ermöglichen. Mehr als neun Jahre hatte er das Team betreut.
Unterstützt wird Polzin von Co-Trainer Robin Hüttig und Torwarttrainer Dennis Fernando. Für den neuen Chef ist es eine Aufgabe bei einem vertrauten Verein: Von 2016 bis 2025 stürmte er selbst für Bramfeld.
Ein Kreuzbandriss zwang Robin Polzin zum Ende seiner aktiven Laufbahn. Anschließend wechselte er ins Trainerteam. Im Oktober 2025 berichtete er "FussiFreunde Hamburg", dass er sich mit seinem Bruder über Fußball austausche. Merlin habe ihm unter anderem bei Standardsituationen Ratschläge geben können.
Als Spieler war Robin Polzin lange in Hamburgs Ober- und Landesliga unterwegs. Mit dem HSV Barmbek-Uhlenhorst gewann er 2015 den Hamburger Landespokal und qualifizierte sich für den DFB-Pokal.
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Zusammen mit seinem älteren Bruder spielte er allerdings nie. Merlin Polzin war seit seiner Kindheit ausschließlich für Bramfeld aktiv gewesen, musste seine Spielerkarriere aber bereits 2011 aus gesundheitlichen Gründen beenden. Im November 1995 hatte er als Fünfjähriger beim BSV angefangen.
Robin Polzin übernimmt nach einem schwierigen Saisonstart. Zuletzt hatte Bramfeld allerdings nach fünf sieglosen Ligaspielen mit einem 3:1 bei Dersimspor wieder gewonnen. Zwei Tage später erklärte Henning dennoch seinen Rücktritt.
Polzins Debüt als Cheftrainer steht bereits am Freitagabend, 23. Oktober, an. Um 19 Uhr empfängt der Bramfelder SV den SC Wentorf an der Ellernreihe.