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Spieler drohten mit Vereinswechsel: Trotz Tabellenplatz vier: Trainerduo des FC Wackerstein wird nach 4:0-Sieg freigestellt
Harun Hüdaverdi (vorne, im Spiel gegen Unsernherrn) ist nicht mehr Trainer des FC Wackerstein-Dünmzing. - Foto: Jürgen Meyer

Nach zuletzt drei Siegen und einem Unentschieden hat der FC Wackerstein-Dünzing in der A-Klasse 3 Donau/Isar das erst zu Saisonbeginn verpflichtete Trainerduo Harun Hüdaverdi/Nico Zirngibl direkt nach der Partie gegen den FC Unterpindhart freigestellt. Beide Spielertrainer wurden von der Entscheidung der Abteilungsleitung völlig überrascht und „waren auch echt schockiert“, erklärte Hüdaverdi.

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Der 37-Jährige, ehemaliger Coach des MTV Ingolstadt, vermutet als Grund für die Freistellung die Unzufriedenheit einiger TSV-Akteure, die durch die teils auch von ihm mitgebrachten Spieler auf die Ersatzbank verdrängt wurden. Enttäuscht zeigten sich Hüdaverdi/Zirngibl, dass zuvor weder Spieler noch Abteilungsleitung das Gespräch gesucht hatten. Erst im Nachgang hätten beide erfahren, dass Spieler mit einem Vereinswechsel zur Winterpause gedroht hätten, sollte sich auf der Trainerbank nichts ändern. „Man hat den Eindruck, dass hier die Spieler über dem Verein stehen“, meinte Zirngibl. FCW-Abteilungsleiter Thomas Schmid weist dies zurück. „Das stimmt nicht. Es war einfach so, dass der Funke nicht übersprang. Die Chemie zwischen Trainerteam und Teilen des Kaders hat nicht gepasst. Insofern haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen. Am Sportlichen lag es nicht. Die Entscheidung ist uns sehr schwergefallen.“ Die Nachfolge soll diese Woche geregelt werden.

FC Wackerstein - FC Unterpindhart 4:0 (1:0):

Zum Sportlichen: „Das war heute ein gutes Spiel von uns und ein verdienter Sieg“, fasste Spielertrainer Hüdaverdi die letzte Begegnung unter seiner Verantwortung zusammen. Nach elf Spielminuten setzte FCW-Torhüter Christoph Kölbl mit einem weiten Ball Lukas Lechner in Szene. Dessen Querpass verwertete sein Bruder Jonas mühelos zum 1:0. Beide Mannschaften ließen bis zur Pause weitere Tormöglichkeiten aus. Nach knapp einer Stunde setzte sich dann Cross Worlker am rechten Flügel durch. Seine Hereingabe nutzte Lukas Lechner zum vorentscheidenden 2:0 (57.). Kurz darauf kam Jonas Lechner nach einem Doppelpass mit seinem Bruder Jonas zum Abschluss und erzielte das 3:0 (66.). Der Endstand zum 4:0 ging dann auf das Konto von Florian Leppmeier, der einen von FCU-Torhüter Sebastian Dietl an Jonas Lechner verursachten Foulelfmeter sicher verwandelte (69.).

„Nach dem frühen Rückstand fanden wir erst nach und nach ins Spiel, haben allerdings einige gute Chancen leichtfertig vergeben. Wackerstein kam dann besser aus der Pause und nach dem Doppelschlag war das Spiel gelaufen. Auch aufgrund des starken Gegenwindes kamen wir kaum noch in die gegnerische Hälfte. Ein verdienter Sieg für Wackerstein“, meinte FCU-Abteilungsleiter Johannes Rambach.

kuk

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