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„Komplett verpfiffen“: HSV-Fans wüten über Eintrachts Schiri-Glück

In der 2. Runde des DFB-Pokals musste Eintracht Frankfurt beim HSV antreten. Das Ergebnis erfreute die SGE‑Fans – während die HSV-Anhänger wüteten.

Hamburg – Es war als harter Pokal-Fight angekündigt – und genau der wurde es am Ende auch. In der 2. Runde des DFB-Pokals gastierte Eintracht Frankfurt beim Hamburger SV (hier der Ticker zum Nachlesen). Nach durchwachsenen Ergebnissen in der Bundesliga war den Adlern klar: Nur ein Sieg würde die Stimmung verbessern. Nach den ersten 45 Minuten standen keine Tore auf der Anzeigetafel – dafür Wut der gastgebenden Fans.

Ein harter Pokalfight: Eintracht Frankfurt zu Gast beim HSV.
In der 2. Runde des DFB-Pokals erlebte der Hamburger Volkspark eine intensive Begegnung. © picture alliance/dpa | Marcus Brandt

In der 35. Spielminute hätten die Hamburger gerne einen Elfmeter zugesprochen bekommen. Nach einem vermeintlichen Foulspiel von Robin Koch im eigenen Sechzehner herrschten Tumulte im Volkspark. Schiedsrichter Tobias Stieler sah keinen Grund für einen Eingriff, auch der VAR schaltete sich nicht ein. HSV-Coach Merlin Polzin war nicht der Einzige, der die Entscheidung nicht fassen konnte.

Eintracht im Pokal vom Schiedsrichter bevorzugt?

Kurz nach dem Seitenwechsel zog sich Stieler erneut den Unmut der Rothosen zu. Nnamdi Collins, der bereits in Halbzeit eins die Gelbe Karte gesehen hatte, checkte seinen Gegenspieler mit der Schulter um. Der Entschluss von Schiri Stieler: Eine Ermahnung reicht aus. Ais Sicht der HSV-Fans war natürlich klar: Hier hätte es einen Platzverweis geben müssen.

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Stattdessen kam es knüppeldick für die Hanseaten, denn wenige Minuten später erzielte die Eintracht das 1:0. Zu diesem Ergebnis hätte es nach Ansicht der Anhänger gar nicht erst kommen dürfen. Ein Zuschauer schrieb auf X: „Hallo DFB-Schiedsrichter, ich möchte mich als Schiri für den DFB‑Pokal bewerben. Meine Qualifikationen? Ich habe 0,0 Ahnung und bin blind, also sollte ich ungefähr auf dem Level von Stieler heute pfeifen.“

Auch dieser Hamburger war nicht gut auf den Unparteiischen zu sprechen. „Dass Stieler noch Spiele pfeifen darf, ist wirklich eine Frechheit vor dem Herrn.“ Etwas weniger Worte wählte dieser Fan: „Es ist so ein Beschiss, wow.“ Gab es am Ende wirklich zwei eklatante Fehlentscheidungen gegen die Hausherren? Definitiv, wenn es nach einem weiteren Anhänger geht.

„Elfmeter verweigert, die klare zweite Gelbe nicht gegeben, damit Kulttracht Frankfurt zu 11. Bleibt … Stieler ist der vielleicht schlechteste Schiri, den ich diese Saison ertragen musste“, beschwerte er sich. Collins übrigens wurde kurz nach dem nicht gegebenen Platzverweis ausgewechselt, was dieser Eintracht-Fan schon vermutet hatte: „Hol den Collins runter, sonst spielen wir bald zu zehnt.“

Den Gästen aus Frankfurt war die Schiedsrichter-Schelte aus Hamburg am Ende egal. Nach der Führung konnten sie ihr Tempo durchziehen, gewannen am Ende mit 3:1. In der Schlussphase wackelte man ein wenig, unterm Strich aber bejubelte das Team am Ende keinen unverdienten Sieg. Über die eine oder andere Situation aber wird wohl noch ein wenig diskutiert werden. (is)

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