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Skisprung-Legende Sven Hannawald tauscht die Schanze gegen die Rennstrecke: Auf der Kartbahn wandelt der Tournee-Held auf den Spuren von Michael Schumacher.
Kerpen – Skisprung-Legende Sven Hannawald hat neben dem Sport, in dem er unter anderem mit seinem Triumph bei der Vierschanzentournee Historisches erreicht hat, eine zweite große Leidenschaft: den Motorsport. Das zeigte er nun wieder einmal in einer Story auf seinem Instagram-Kanal. Dort ist eine Aufnahme von einer besonderen Kartbahn zu sehen: dem Michael-Schumacher-Kartcenter in Kerpen.
Für Hannawald ist der Kartsport keineswegs Neuland. Nach seinem Abschied vom Skispringen im Jahr 2005 startete die deutsche Wintersport-Ikone eine Laufbahn im Automobilsport. Hannawald trat unter anderem in den Saisons 2010 und 2011 im ADAC GT Masters an. Als Trainingsgrundlage diente ihm dabei auch das Kartfahren.
Die traditionsreiche Kartbahn in Kerpen trägt den Namen von Michael Schumacher, weil die Formel-1-Legende dort einst seine Rennsportkarriere begann. Neben der Leidenschaft für den Rennsport verbindet beide Athleten auch eine filmische Würdigung: Die ARD widmete beiden Sportgrößen jeweils eine eigene Ausgabe der Dokumentationsreihe Being Michael Schumacher und Being Sven Hannawald.
Die Story, die Hannawald auf Instagram von der Kartbahn teilt, hatte er nicht selbst gepostet. Viel mehr handelte es sich um einen Re-Post von einem weiteren Account mit dem Namen moritz_will1295. Der schrieb unter dem Bild: „Das heutige Büro.“ Was genau er und Hannawald auf der Kartbahn machten, ging daraus aber nicht hervor.
Abseits des Asphalts ist der frühere Skisprung-Star heute vor allem als TV-Experte aktiv. Im Winter analysiert Hannawald die Weltcup-Wettbewerbe an der Seite des ARD-Teams und ist dort auch für einen lockeren Spruch zu haben. In seiner Freizeit hält sich der Ausnahmeathlet mit verschiedenen Sportarten fit – unter anderem beim Bouldern in einer Kletterhalle in München.