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Der Hartberg-Trainer war trotz des 4:0-Auswärtserfolgs beim GAK nach der Partie außer sich. Grund war ein aggressives Einsteigen des Gegners.
Keine zwei Minuten waren beim Freitagsspiel zwischen GAK und Hartberg absolviert, ehe die Partie einen ersten großen Aufreger zu bieten hatte. Alexander Hofleitner foulte Paul Komposch, der nach dem Spiel im UKH war, wo festgestellt wurde, dass das Kreuzband nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Am Montag findet eine Untersuchung statt, ein wochenlanger Ausfall ist aber bereits fix. Sehr zum Unverständnis von Hartberg-Trainer Markus Schopp blieb die Aktion ohne Karte: „Das ist das Resultat eines Zweikampfs, den ich so nicht akzeptieren kann. Ich habe vor 14 Tagen das haargenau gleiche Foul gesehen. Ich unterstelle keiner Mannschaft Absicht. Aber ich verlange von den Schiedsrichtern, dass sie sich vorbereiten. Ich muss wissen, was es heißt, gegen diese Mannschaft zu pfeifen.“
Dabei spielte Schopp auf die Verletzuung von Sturm-Tormann Daniil Khudyakov an, der sich vor zwei Wochen beim Derby das Schien- und Wadenbein gebrochen hatte. „So gibst du einer Mannschaft, die versucht, über Intensität das Spiel zu dominieren, das Gefühl, sie können. Das kann ich nicht akzeptieren. Dafür haben wir den VAR. Und wenn sich der VAR nicht meldet, dann kenn‘ ich mich nicht mehr aus. Ich erwarte mir einfach einen anderen Umgang damit“, fuhr er seine Wutrede fort. Wenigstens konnte der klare 4:0-Sieg seiner Mannschaft die Stimmung etwas heben: „Die Jungs sind in ihrer Entwicklung so hungrig und wollen ständig besser werden. Wir reden teilweise von Spielern, die erstmals in der Bundesliga aufpoppen.“