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38 Minuten waren gespielt im sogenannten Clásico der Fußball-Bundesliga, da schwappte eine Welle des Lärms durch die Münchner Arena, die Aaron Danks auch dann vernommen haben dürfte, sollte er derjenige Assistent von Vincent Kompany sein, der besser sehen kann als hören. Konrad Laimer hatte soeben den FC Bayern mit 1:0 in Führung geschossen. Die akustische Entladung auf den Rängen fiel auch deshalb ein paar Dezibel höher als gewöhnlich aus, weil Borussia Dortmund seinerseits gerade erst das vermeintliche 1:0 aberkannt bekommen hatte. Und nun also ging der FC Bayern mit einer Führung in die Pause – und in der Coaching-Zone des FC Bayern war mehr los als zur Mittagszeit an einem Wasserloch in der Serengeti: Aaron Danks, René Maric und Floribert Ngalula, die drei Vertreter des erkrankten Vincent Kompany, sprangen so wild durcheinander, dass endgültig nicht mehr klar zu erkennen war, wer von ihnen nun Zebra und wer Vogel Strauß war.