Borussia Dortmund erkämpfte sich im Bundesliga-Topspiel in München einen Punkt. Alle Noten für den BVB gegen den FC Bayern in der Einzelkritik.
1 / 14Gregor Kobel: Musste bei Laimers scharfer Hereingabe erstmals eingreifen (19.). Ganz stark, wie er im 1‑gegen-1 gegen Saibari die Bayern-Führung verhinderte (24.). Parierte zunächst noch super gegen Laimer, dann im Nachschuss machtlos (38.). Ließ weitere starke Paraden folgen. Ein verlässlicher Rückhalt. Note: 2 © Eduard Martin/Imago
2 / 14Joane Gadou: Hatte auf der rechten Abwehrseite anfangs kleinere Probleme. Dann stabilisierte er sich und hatte den schnellen Davies gut im Griff, bis er vor dem 2:1 Kane völlig aus den Augen verlor. Hier stimmte die Abstimmung in der Defensive überhaupt nicht. Note: 3,5 © Eduard Martin/Imago
3 / 14Waldemar Anton: Eine stabile Leistung des Routiniers. Verteidigte, was er verteidigen konnte, gewann den Großteil seiner Zweikämpfe. Half mit, dass der BVB trotz eines Expected-Goals-Wert von 4,8 zu 0,7 für den FC Bayern einen Punkt erkämpfte. Note: 2,5 © Christian Kolbert/Kolbert-Press/Imago
4 / 14Nico Schlotterbeck: Leistete sich anfangs manch potenziell gefährlichen Ballverlust. Dann aber ging er als Leader voran: Entscheidender Ballgewinn vor dem 1:1. Stemte sich gegen die Niederlage und warf sich in jeden Zweikampf und in jeden Schuss – am wurde der Einsatz mit einem Punkt belohnt. Note: 2 © Michael Weber Imagepower/Imago
5 / 14Maximilian Beier: Seinen ersten Schussversuch blockte ein Bayern-Verteidiger ab (15.). Auch ansonsten ganz gut eingebunden und fleißig gegen den Ball, aber manchmal mit Problemen bei der eigenen Ballverarbeitung. Zudem verhinderte er vor dem 1:2 aus BVB-Sicht die Flanke nicht. Nach 67 Minuten war Schluss für ihn – Karetsas kam ins Spiel und sollte noch eine entscheidende Rolle für die Borussia spielen. Note: 3,5 © Grant Hubbs/Imago
6 / 14Joey Veerman: Der Holländer war der am wenigsten auffällige BVB‑Mittelfeldakteur. Verteilte die Bälle ohne nennenswerte Highlights oder Patzer. Kam auf die größte Laufleistung aller Dortmunder (13,2 Kilometer). Und trat kurz vor Schluss sogar noch entscheidend offensiv in Erscheinung, als er bei der Entstehung des 2:2 die Flanke schlug. Note: 3 © Pressefoto Ulmar/Markus Ulmer/Imago
7 / 14Felix Nmecha: War viel mit defensiven Aufgaben beschäftigt. Gut, wie er artistisch im eigenen Sechzehner klärte (21.). Später negativer Hauptdarsteller: Sein Fehlpass im Mittelfeld wurde teuer und führte zum 1:0 für Bayern (38.). Später zu zaghaft gegen Laimer, als dieser recht unbedrängt zum Schuss kam (47.). Zu allem Überfluss auch noch mit dem Handspiel, das zu Kanes verschossenem Elfmeter führte (56.). Gewann immerhin bis zu seiner Auswechslung in der 76. Minute die meisten BVB-Zweikämpfe, aber in entscheidenden Situationen sehr unglücklich. Note: 4,5 © Steffie Wunderl/Imago
8 / 14Daniel Svensson: Er rückte nach dem 3:2-Sieg im DFB-Pokal gegen Werder Bremen anstelle von Julian Ryerson in die BVB-Startelf. Bekam es mit Olise zu tun und stand dem Bayern-Star meist auf den Füßen. Beinahe folgenschwer allerdings, dass er bei Saibaris Großchance das Abseits aufhob (24.). Vor Laimers Treffer in der 38. Minute rutschte er aus, hier trifft ihn aber keine Schuld. Insgesamt gedanklich manchmal nicht schnell genug: Sein Blackout hätte beinahe Laimers zweiten Treffer ermöglicht (55.). Note: 3,5 © Grant Hubbs/Imago
9 / 14Jobe Bellingham: Für ein taktisches Foul an Davies bekam er schon nach 5 Minuten Gelb. Als Neuer-Ersatz Urbig ihm den Ball in die Beine spielte, hätte er mehr daraus machen können (8.). Prüfte den FCB-Keeper später mit einem feinen Distanzschuss (22.). Brachte dann sogar den Ball im Bayern-Tor unter, aber der Treffer zählte zurecht nicht (36.). Hatte noch mehrere gute Offensivaktionen und zeigte eine gute bis sehr gute Leistung. Note: 1,5 © Grant Hubbs/Imago
10 / 14Carney Chukwuemeka: Legte die erste BVB-Chance für Beier clever auf (15.). Beim vermeintlichen 1:0 der Dortmunder eroberte er erst stark den Ball, stand dann jedoch im Abseits. Dennoch: Das Zusammenspiel mit Bellingham funktioniert gut. Das Duo war meistens beteiligt, wenn es vor dem Bayern-Tor gefährlich wurde. Guirassys Ausgleichstreffer legte er auf. Empfiehlt sich so für mehr Einsätze von Beginn an. Note: 1,5 © Grant Hubbs/Imago
11 / 14Serhou Guirassy: War als Kombinationsspieler gefragt (31 Ballkontakte nach einer Stunde), blieb aber bis zur 60. Minute ohne Torschuss. Im Stile eines echten Knipsers versenkte er dann seinen 32. Ballkontakt zum 1:1 für den BVB. Tat damit, was von ihm erwartet wird. Note: 2,5 © Grant Hubbs/Imago
12 / 14Marcel Sabitzer: Kam in der 67. Minute für Carney Chukwuemeka ins Spiel. Blieb hinter der Leistung des Engländers zurück und blieb eher blass. Note: 3,5 (Archivbild) © Celina Leiers/Steinsiek.ch via Imago
13 / 14Konstantinos Karetsas: Auch der zuletzt angeschlagene Grieche kam nach 67 Minuten ins Spiel, ersetzte Maximilian Beier. Zunächst mit ähnlich wenig Impact wie Sabitzer, dann aber mit dem entscheidenden Nachsetzen im Bayern-Strafraum, das Silvas 2:2-Ausgleich ermöglichte. Note: 2,5 © HMB Media/Heike Feiner/Imago
14 / 14Fabio Silva: Kam in der 76. Minute für Felix Nmecha, war ein belebendes Element und sorgte per Direktabnahme für den viel umjubelten 2:2-Ausgleich (89.). Ganz stark! Dennoch bleibt er wegen zu kurzer Spielzeit in der Einzelkritik ebenso ohne Note wie Julian Ryerson und Samuele Inacio (87. für Joane Gadou und Jobe Bellingham). © Eduard Martin/Imago