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In der Gebietsliga Ost hat SV Putz Möbel Neudau gegen USV Heavy Stamping Albersdorf-Prebuch nach 0:2-Pausenrückstand noch ein 4:4 geholt. Michael Heger sprach von zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten: erst klar unterlegen, dann nach der Pause sofort zurück im Spiel. Weil Albersdorf vor der Pause und Neudau danach besser war, nannte er das Remis am Ende "leistungsgerecht".
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Die Partie lief aus Neudauer Sicht zunächst klar in die falsche Richtung. Heger sagte offen: "Unsere erste Halbzeit war sehr schlecht." Damit brachte er die ersten 45 Minuten ziemlich genau auf den Punkt. Albersdorf kam besser hinein und lag schon in der 8. Minute durch Alonso Auner vorne. Dieser Rückstand blieb nicht der einzige Dämpfer, denn kurz vor der Pause erhöhte Markus Böjtös in der Nachspielzeit der ersten Hälfte auf 2:0. Heger sprach davon, dass Albersdorf "klar besser" gewesen sei, und genau so stellte sich das Spiel für ihn bis zur Halbzeit auch dar. Neudau fand vor der Pause nicht zu dem, was man sich vorgenommen hatte, und musste deshalb mit einem deutlichen Rückstand in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie dann in kurzer Zeit. Heger nannte den Beginn der zweiten Hälfte den entscheidenden Abschnitt und sagte: "Entscheidend waren sicher unsere zwei Tore gleich nach der Halbzeit." Genau diese beiden Treffer fielen in der 53. Minute, als David Drozdik innerhalb kürzester Zeit erst auf 1:2 und dann auch auf 2:2 stellte. Damit war Neudau mit einem Schlag wieder voll im Spiel. Ganz erledigt war die Sache für die Gäste damit aber nicht, denn Markus Böjtös brachte Albersdorf in der 64. Minute erneut nach vorne. Diesmal blieb Neudau aber dran, so wie es Heger ausdrücklich hervorhob. Dominik Vögl machte in der 80. Minute das 3:3, Patrick Pichlbauer drehte die Partie in der 85. Minute auf 4:3, ehe Alonso Auner in der 89. Minute noch den Endstand zum 4:4 herstellte. Dass die Gastgeber nach dem 0:2 überhaupt noch an einem Punkt anschrieben, lag aus Hegers Sicht vor allem an dieser starken Reaktion nach Wiederbeginn.
Gerade weil sich das Spiel so deutlich auf zwei verschiedene Halbzeiten aufteilte, konnte Heger mit dem Ergebnis leben. "Aufgrund der beiden Leistungen in den beiden Halbzeiten geht das 4:4 in Ordnung", sagte er. Vor der Pause habe Albersdorf die Partie klar bestimmt, nach der Pause sei Neudau in seinen Augen das bessere Team gewesen. Den Gegner beschrieb er als "sehr aggressiv" und sprach insgesamt von einem hitzigen Spiel, betonte aber zugleich: "Der Gegner ist gut." Zur eigenen Mannschaft sagte Heger sehr ehrlich, dass Neudau "über den Kampf" komme, während Albersdorf aus seiner Sicht spielerisch Vorteile gehabt habe. Auch Diskussionen blieben nicht aus. Heger meinte, der Schiedsrichter habe relativ früh Karten vergeben, und bezeichnete den Elfmeter zum 2:2 als sehr glückliche Entscheidung: "In meinen Augen war das kein Elfmeter." Insgesamt sah er die Leistung des Unparteiischen auf beiden Seiten kritisch. Am Grundgefühl nach dem Schlusspfiff änderte das aber wenig: Für Neudau blieb ein Abend, der enttäuschend begann, sich nach der Pause aber komplett drehte und am Ende noch mit einem Punkt endete, weil die Mannschaft bis zuletzt drangeblieben ist.
89
Alonso Auner 4:4
85
Patrick Pichlbauer 4:3
80
Dominik Vögl 3:3
64
Markus Böjtös 2:3
53
David Drozdik 2:2
53
David Drozdik 1:2
Markus Böjtös 0:2
Alonso Auner 0:1