Der BVB gewinnt gegen Eintracht Frankfurt. Bis zum Treffer hat es lange gedauert. Beier brachte die Erlösung. Alle Noten in der RUHR24-Einzelkritik.
1 / 15Gregor Kobel: Blieb trotz Dortmunder Dominanz aufmerksam und parierte die seltenen, aber gefährlichen Offensivspitzen der Frankfurter. Zur ganz großen Parade musste der Schweizer jedoch nicht ausholen. In der BVB-Einzelkritik bekommt er deswegen die Note: 2,5 © David Inderlied/Kirchner-Media
2 / 15Waldemar Anton: Der Dauerbrenner war heute der unauffälligste der drei Verteidiger. Anton hatte keine nennenswerten Offensiv-Aktionen, anders als Bensebaini und Schlotterbeck. Behielt hinten aber die Ruhe. Das Zusammenspiel zwischen den Dreien war ansehnlich. Note: 3 © Revierfoto/Imago
3 / 15Nico Schlotterbeck: Der BVB-Kapitän schaltete sich mit nach vorn ein, setzte Guirassy in Minute 8 in Szene, der weiterleitete auf Beier. Holte zudem einen vielversprechenden Freistoß raus (32.). Appellierte bei seinen Teamkameraden immer wieder zur Ruhe gegen körperlich spielende Frankfurt-Profis. Note: 2,5 © Bahho Kara/Kirchner-Media
4 / 15Ramy Bensebaini: Monsterrettung schon in der 4. Minute, als Collins sich unbemerkt an Svensson vorbeistahl. Bensebaini konnte mit einem langen Bein den Schuss abwehren. Auch im weiteren Spiel sorgte der Verteidiger für spektakuläre Szenen. Etwa als er in der 20. Spielminute im Frankfurter Strafraum zu Boden ging. Burkardt trat ihm in die Hacke. Das hätte Elfmeter geben müssen. Bensebaini verteidigte fleißig nach vorn. Vereinzelte Unsauberkeiten und Unaufmerksamkeiten schmälern die Bewertung in der Einzelkritik. Note: 2 © Ina Fassbender/AFP
5 / 15Julian Ryerson: Es war wieder ein beherzter Einsatz von Julian Ryerson. Seine rechte Seite beackerte er, doch sein Einsatz blieb ohne Erfolg. Er konnte nur – ungewohnterweise – 27 Prozent seiner Bodenzweikämpfe gewinnen. Koch und Chaibi hatten den Dortmunder gut im Griff. In der RUHR24-Einzelkritik gibt das nur die Note: 4,5 © Ina Fassbender/AFP
6 / 15Joey Veerman: Hat vorbildlich mit nach hinten gearbeitet und die Dreierkette entlastet. Ließ sein Können am Ball aufblitzen, als seine Seitenverlagerung direkt in Svenssons Fuß landete (31.). Er fügt sich immer besser ein. Sein ganzes Potenzial hat er aber noch nicht entfaltet. Note: 3 © Bahho Kara/Kirchner-Media
7 / 15Felix Nmecha: Das war nicht das Spiel des Felix Nmechas. Über weite Strecken war er unauffällig. Sein verlorenes Kopfball-Duell gegen Collins sorgte sogar für eine dicke Chance für Frankfurt. Im weiteren Verlauf musste der Dortmunder viel einstecken. Note: 4 © David Inderlied/Kirchner-Media
8 / 15Marcel Sabitzer: Trat zu Beginn der Partie einige Läufe nicht an, die den Offensivposten Entlastung gebracht hätten. Zeigte dennoch Kombinationsgeschick mit Silva. Nach der Pause konnte nur Baum den marschierenden Sabitzer stoppen (56.). Note: 3,5 © Ina Fassbender/AFP
9 / 15Daniel Svensson: Der Schwede ließ Collins auf der linken Seite immer wieder unbewacht. So kam Eintracht Frankfurt schon in der 4. Minute zur großen Chance, die Bensebaini abblockte. Fand mit fortschreitender Uhr immer mehr ins Spiel und wurde aufmerksamer auf der viel belaufenen linken Seite. Sorgte dann plötzlich für ein Raunen im Stadion: Joey Veerman verlegt die Seite, der Ball landet direkt in Svenssons Fuß. Der 24‑Jährige schloss ab und traf hörbar die Latte. Kurz kamen Sorgen auf, als Svensson ein Eisbein bekommen hat. Er konnte nach kurzer Humpelei aber weiterspielen. Note: 3 © Bahho Kara/Kirchner-Media
10 / 15Fabio Silva: War – wie man so schön sagt – stets bemüht. In der zweiten Minute zieht es ihn direkt in die gegnerische Hälfte. Er will auf Guirassy querlegen, doch Eintracht-Keeper Atubolu ist aufmerksam und fängt den Pass ab. Seine Abschlüsse flogen derweil weit über das Tor hinweg. Ein weiteres Sinnbild seiner unentlohnten Bemühungen: Nach Wiederanpfiff erlief sich Silva den Ball von Atubolu, hatte aber einen solchen Speed drauf, dass er den Ball selbst ins Toraus schoss (54.). Seine Bemühungen trugen keine Ernte. Note: 3,5 © Bahho Kara/Kirchner-Media
11 / 15Serhou Guirassy: Fehlenden Einsatz darf man Guirassy heute nicht vorwerfen. Der Stürmer bot sich an, legte ab und zog zum Tor. Einen ersten Akzent setzte der BVB-Profi bei seinem sehenswerten Distanzschuss (15.). Atubolu kommt noch an das Spielgerät und lenkt ihn zur Ecke. An ebenjenem scheiterte der Dortmunder Angreifer nur zwei Minuten später erneut bei der ersten Hundertprozentigen der Partie. Koch schlägt über den Ball und plötzlich steht Guirassy samt Ball frei vor dem Tor. Er will den Ball am Frankfurt-Keeper vorbeischieben, aber Atubolu macht sich groß und verhindert den Gegentreffer. Im zweiten Durchgang etwas unauffälliger. Note: 3 © Bahho Kara/Kirchner-Media
12 / 15Maximilian Beier: Der Joker ließ das Westfalenstadion beben. Er kam in der 68. Minute für Svensson und brauchte nur elf Minuten, bis der Ball ins Netz flog. Beier bleibt mit zwei Toren und zwei Assists einer der Top-Scorer des BVB. Note: 1,5 © Bahho Kara/Kirchner-Media
13 / 15Carney Chukwuemeka: Kam in der 68. Minute für Marcel Sabitzer. Seine herausragendste Aktion war, als er Nwaneri im Strafraum bediente. Der brachte aber keinen Schwung hinter den Ball. Note 3 © Bahho Kara/Kirchner-Media
14 / 15Ethan Nwaneri: Kam in der 68. Minute für Fabio Silva. Während seines Einsatzes zeigte er gute Offensivaktionen wie Schludrigkeiten. Den ganz großen Impact hatte er aber nicht mehr auf das Spiel. Note: 3,5 © Bahho Kara/Kirchner-Media
15 / 15Jobe Bellingham kam in der 79. Minute für Felix Nmecha. Joane Gadou in der 89. Minute für Julian Ryerson. Beide bleiben in der BVB-Einzelkritik ohne Note. © Bahho Kara/Kirchner-Media