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Kofi Amoako galt gegen Stuttgart als klarer Startelf-Kandidat, landete aber erneut auf der Bank. Für den HSV-Profi gilt es nun, vor allem im Training zuzulegen.
Der erste große Schock ist nach Nicolai Rembergs Kreuzbandriss im Volkspark abgeklungen, vor allem der Erfolg gegen den VfB Stuttgart war Balsam für die HSV-Seelen. Ein Hamburger aber dürfte den Erfolg unterm Strich mit leicht gemischten Gefühlen gefeiert haben. Anders als erhofft, erhielt Kofi Amoako keine Startelfchance als Remberg-Ersatz, sondern kam erst in den Schlussminuten in die Partie. Eine Situation, an der sich vorerst auch nichts verändern dürfte – aus Gründen.
, so lautete eine der hartnäckigsten Thesen vor dem Stuttgart-Spiel. Weil der 21-Jährige, der vor der Saison für knapp zwei Millionen Euro aus Dresden zum HSV wechselte, dank seiner Robustheit dem Spielstil des verletzten Kapitäns am ehesten nahe kommt. Vor der Partie wurde die Not durch Albert Sambi Lokongas Fehlen sogar noch größer. Merlin Polzin aber entschied sich dennoch gegen Amoako.
Stattdessen bildeten Miro Muheim, Martin Adeline und Bilal Nadir ein gut harmonierendes Trio in der Zentrale. Was ist in dieser Woche im Volkspark passiert? Wie steht es um den HSV vor dem nächsten Spieltag? Jeden Freitag liefert Ihnen die Rautenpost Analysen, Updates und Transfer-Gerüchte.
Pünktlich zum Wochenende erhalten Sie von uns alle aktuellen News der Woche rund um den HSV kurz zusammengefasst – direkt per Mail in Ihr Postfach. Die Gründe dafür sollen vor allem mit den Trainingsleistungen des Zugangs zusammenhängen. Während der Einheiten im Volkspark soll der frühere Wolfsburger noch deutlich zu oft nicht an das Niveau herankommen, das ihm von den Verantwortlichen perspektivisch zugetraut wird.
Da vermittelten seine Konkurrenten den deutlich stärkeren Eindruck – und empfahlen sich entsprechend für einen Start von Beginn an. : „Ich versuche immer, alles im Training zu geben. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, hatte ich zum Saisonstart immer Schwierigkeiten.
“ Und weiter: „In Osnabrück dauerte es zwei Monate, bis ich erstmals in der Startelf stand. In Dresden waren meine ersten zwei Wochen katastrophal. Meine Mitspieler dort haben mir mittlerweile gesagt, dass sie zu dem Zeitpunkt dachten: „Du kannst keinen Fußball spielen!
“ Was ihm Hoffnung macht: „Es lief schnell besser. Auch hier beim HSV wurde ich gegen Ende der Vorbereitung besser im Training.
“ Noch aber fehlt ein Stück, um in die Startformation zu rutschen. Immerhin: In Hoffenheim und gegen den VfB bestritt Amoako seine ersten beiden Bundesligaeinsätze für den HSV und stand auf dem Platz, als die Siegtreffer fielen. Da Remberg voraussichtlich bis zum Ende der Saison ausfallen wird, dürfte der 19-fache Junioren-Nationalspieler des DFB so oder so immer wieder Spielzeit erhalten.
Sambi, Vieira, Jatta, Daka: Polzin sagt, wie es um diese HSV-Profis steht Am Samstag in Paderborn aber dürften erneut Muheim , Adeline und Nadir den Vorzug in der Startelf erhalten. Aktuell hat Polzin keine Veranlassung, an seiner Sieg-Taktik etwas zu verändern. Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns über Ihren Beitrag und einen respektvollen Austausch. Um Kommentare verfassen zu können, benötigen Sie ein MOPO+ Abo.
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