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Einst Gunner-Wunderkind, diesmal Zehner? Serge Gnabry kann gegen Arsenal eine fulminante Serie fortsetzen.
Der Spitzname „German Wunderkind“ kommt einem beim Blick auf Serge Gnabry inzwischen nicht mehr über die Lippen. Und trotzdem richten sich die Augen vor dem Champions-League-Kracher gegen den FC Arsenal an diesem Mittwoch (21.00 Uhr, alle TV-Infos hier) auf den 31-Jährigen, der in den vergangenen Wochen beim FC Bayern eher eine Neben- als eine Hauptrolle gespielt hat.
Zum einen, weil Gnabry neben Lukas Podolski einer von nur zwei Profis ist, die sowohl für die Münchner als auch die „Gunners“ aufgelaufen sind. Zum anderen, weil ausgerechnet gegen seinen Londoner Ex-Klub die Zeit reif sein könnte für den ersten Startelfeinsatz der Saison: Da Michael Olise nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt fehlt, muss Trainer Vincent Kompany in der vorderen Dreierreihe improvisieren.
Schlecht ist es da freilich nicht, wenn man – wie Gnabry – vorn gleich mehrere Positionen bekleiden kann. Während Youngster Lennart Karl für die rechte Außenbahn bereitsteht, könnte Gnabry die Spielmacher-Rolle auf der Zehn übernehmen. Er selbst brennt auf die Bewährungsprobe: „Ich freue mich über alle Minuten, ich brauche Spielzeit.“
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Vor allem gegen Klubs aus der englischen Hauptstadt hat Gnabry eine fast schon unheimliche Quote vorzuweisen: In seinen ersten drei Europapokal-Gastspielen in London traf er sagenhafte siebenmal – unvergessen sein historischer Viererpack beim 7:2 gegen Tottenham 2019, der Doppelpack an der Stamford Bridge gegen Chelsea 2020 sowie sein wichtiger 1:1-Ausgleichstreffer im Emirates Stadium beim 2:2 im Viertelfinale 2024. „Ich hoffe, es geht so weiter“, schmunzelte Gnabry vor dem Abflug nach England.
Für Gnabry schließt sich in London stets ein persönlicher Kreis. Im Sommer 2011 war er als 16-jähriges Talent aus der Jugend des VfB Stuttgart auf die Insel gewechselt. Unter Arsene Wenger debütierte er früh in der Premier League, doch nach Knieverletzungen und einer frustrierenden Leihe zu West Bromwich Albion schien der Traum von der großen Karriere beinahe geplatzt.
Erst über den Umweg Werder Bremen und die TSG Hoffenheim fand Gnabry den Weg an die Säbener Straße, wo er 2020 mit 23 Pflichtspieltoren maßgeblich zum Triple-Triumph beitrug. Gegen Arsenal steht der Angreifer nun vor der nächsten Chance, zu beweisen, dass Kompany in den großen K.o.-Schlachten auf seine Erfahrung nicht verzichten kann.
Zwei Hinweise noch: Der vierte Absatz liegt mit rund 500 Zeichen über dem CMS-Standard von 300–400 Zeichen pro Absatz und könnte geteilt werden. Zudem bitte vor Veröffentlichung das Zitat „Ich hoffe, es geht so weiter“ gegenprüfen, da ich dafür keine Quelle finden konnte – und beachten, dass die genaue Rolle Gnabrys (Zehn vs. rechte Außenbahn) laut aktueller Berichterstattung noch nicht sicher ist, da die offizielle Startelf erst kurz vor Anpfiff feststeht.