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Challenge League
Für den FC Wil wird das Spiel gegen Rapperswil-Jona am Freitagabend zum Wegweiser.
Nach dem schlechten Saisonstart darf der FC Wil die Dinge vor der Heimpartie (Anpfiff 19.30 Uhr) gegen Rapperswil-Jona wieder in einem positiveren Rahmen sehen. In der Challenge League gab es in den vergangenen sechs Auftritten nur einen Ausrutscher gegen Lausanne-Ouchy. Aber auch nur einen Dreier, doch der diskussionslose Sieg gegen das Tabellenschlusslicht Stade Nyonnais war enorm wichtig. Zudem erreichten die Wiler den Achtelfinal im Cup.
Die Mannschaft von Trainer Marco Hämmerli hat sich also stabilisiert, defensiv steht sie bedeutend geschlossener, das zweikampfintensive Spiel fühlt sich grundsätzlich etwas besser an, und bei Standardsituationen wie den massgenauen Flanken erweist sich das Team als gefährlich. Aber es gibt weiterhin Optimierungsbedarf, bei den roten Karten oder den verursachten Penaltys zum Beispiel, und vor allem im Umgang mit den Grosschancen, von denen sich Wil ligaweit am meisten erarbeitet. Aber bei denen es dann halt in der Effizienz Mängel aufweist. Wobei auch Rapperswil-Jona dafür bekannt ist, im Abschluss zu sündigen.
So oder so ist das Spiel gegen den Tabellennachbarn und Kantonsrivalen wegweisend, in welche Richtung es für den FC Wil gehen kann. Darf man sich etwas nach oben orientieren in der Tabelle, oder muss Hämmerli mit seinem Team weiterhin nach hinten aufpassen? Zudem dürfte Rapperswil-Jona nur zu gerne Revanche nehmen, da es jüngst im Cup dem FC St.Gallen unterlag, und vor allem: zum Auftakt mit 4:5 dem FC Wil.
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