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Es geht um mehr als eine halbe Million Euro! Ein Deutscher und Fallon Sherrock fordern Luke Littler heraus
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Bei "Beat Luke Littler" träumen insgesamt 24 Teilnehmer und Teilnehmerinnen vom ganz großen Wurf. Wer den Darts-Weltmeister schlägt, bekommt über eine halbe Millionen Euro. Mit dabei sind auch ein Deutscher und Fallon Sherrock.

An dem Netflix-Event, das am 30. Oktober in Manchester über die Bühne geht, wird mitunter der deutsche Amateur-Dartspieler Jarod Becker teilnehmen.

Der 23-Jährige stammt aus Hildesheim und machte in den vergangenen Jahren mit starken Leistungen auf der Development Tour und bei Nachwuchswettbewerben der PDC auf sich aufmerksam. Er ist der einzige Deutsche, der zum Kräftemessen mit Littler eingeladen wurde. Ohnehin sind bei dem Event vorrangig Amateure dabei.

Eine Ausnahme stellt Sherrock dar. Die "Queen of Ally Pally", die als erste Frau in der Darts-Geschichte ein Spiel bei der Weltmeisterschaft gewonnen hat, dürfte die größten Chancen gegen Littler haben. Mit Spannung wird außerdem der Auftritt von Mitchell Lawrie erwartet. Der erst 15-Jährige wird bereits mit dem englischen Superstar verglichen und gilt als das nächste Wunderkind der Szene.

Im Alter von 14 Jahren gewann Lawrie bereits zwei große WDF-Turniere bei den Herren. Mit seiner Teilnahme an "Beat Luke Littler" wartet der erste ganz große Auftritt auf den Teenager.

"Beat Luke Littler": Wie gewinnt man das Preisgeld?

Um das Preisgeld von 501.000 Pfund, umgerechnet also knapp 600.000 Euro, abzustauben, müssen die Spieler und Spielerinnen nur ein Leg gegen Littler gewinnen. Wer es schafft, die 501 Punkte früher als der 19-Jährige zu checken, kassiert ab. Der Haken: Die Teilnehmer haben nur eine Chance.

Littler ist längst an der Spitze des Darts angekommen. Seit seiner Finalniederlage gegen Luke Humphries bei seinem WM-Debüt hat "The Nuke" kein Spiel mehr im Ally Pally verloren und gewann den Titel folglich zweimal in Serie. Auch für die Weltmeisterschaft 2027, die Mitte Dezember startet, ist er haushoher Favorit. In der nach Preisgeld aufgebauten Weltrangliste (Order of Merit) beträgt sein Vorsprung über zwei Millionen Pfund.

Auch weil er die Szene derartig dominiert und sich seinen Gegnern gegenüber auf der Bühne nicht immer fair verhält, hat er mittlerweile ein gewisses Bad-Boy-Image. Turniere in den Niederlanden und Deutschland boykottiert der Superstar mittlerweile sogar, weil er keine Lust mehr hat, sich vom lokalen Publikum auspfeifen und beschimpfen zu lassen. Eine Ausnahme macht er aktuell: Littler tritt derzeit bei der Darts-EM in Dortmund an. Hintergrund: Diesen Titel konnte er sich als einer der wenigen noch nicht sichern.

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