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Vor dem Großen Preis Mexiko sprach der WM-Führende Kimi Antonelli über eine bevorstehende Entscheidung. Sergio Perez bleibt Cadillac lange erhalten.
Die Rechnung ist eine einfache. Kommt Kimi Antonelli am Wochenende als Neunter ins Ziel, ist ihm die WM-Krone nicht mehr zu nehmen. Dann ist es auch ganz egal, was Teamkollege George Russell macht, der derzeit aber ohnehin nicht in der Lage scheint, einen Grand Prix zu dominieren und zu gewinnen. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis sich der junge Italiener mit seinen 20 Jahren zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte krönt.
Logischerweise überrollte Antonelli in den vergangenen Tagen eine Lawine an Fragen bezüglich der bevorstehenden Krönung. Grundsätzlich ändere die Ausgangssituation nichts, betonte er mehrmals. „Ich gehe mit derselben Einstellung heran: so viel Spaß wie möglich haben und hoffentlich um einen weiteren Sieg kämpfen“, erklärte er vor dem Mexiko-Rennen. Sein Teamchef Toto Wolff zeigt sich ebenso entspannt, spricht von einer Wahrscheinlichkeit von „99,9 Prozent“, wenn es um die Titelchancen des Youngsters geht.
Eine Entscheidung für die Zukunft dürfte Antonelli ebenso bereits getroffen haben. Mit dem Weltmeistertitel geht auch die Ehre einher, in der kommenden Saison mit der Nummer eins auf dem Auto in die WM zu gehen. So geschehen etwa bei Lando Norris, der seine langjährige „4“ als Champion eintauschte. Ob es der Italiener ihm gleichtut? „Ich denke, wenn ich am Ziel bin, dass ich weiter mit der Startnummer 12 antrete“, erklärte er zur Überraschung vieler. Die „12“ habe eine große Bedeutung für ihn, trug sie unter anderem auch Ayrton Senna für einige Jahre auf dem Boliden. Gänzlich ungewöhnlich ist diese Entscheidung aber nicht. Lewis Hamilton war trotz sieben Weltmeistertitel jahrelang mit seiner ikonischen „44“ auf dem Mercedes unterwegs.
Neben der Startnummern-Thematik entschied sich in Mexiko auch die Zukunft von Sergio Perez in der Motorsport-Königsklasse. Der mexikanische Nationalheld unterschrieb bei Cadillac einen langfristigen Vertrag und soll das US-Team in den kommenden Jahren konkurrenzfähiger machen. Hinter der weiteren Karriere seines Teamkollegen Valtteri Bottas stehen hingegen weiterhin viele Fragezeichen.