Zurück
Kommt es in der Handball-Bundesliga zu einem überraschenden Wechsel? Angeblich denkt Andreas Wolff über einen Abschied aus Kiel nach.
Andreas Wolff gehört nun schon seit vielen Jahren zu den besten Torhütern im Welt-Handball.
Der 35-Jährige wurde 2016 Europameister mit Deutschland und gewann bereits zwei olympische Medaillen – 2016 Bronze und 2024 Silber.
Derzeit spielt Wolff für den deutschen Rekordmeister THW Kiel, an den er vertraglich bis 2028 gebunden ist. Danach jedoch wird er laut Informationen der "Bild"-Zeitung Kiel verlassen – spätestens.
Denn das Boulevard-Blatt will erfahren haben, dass Wolff gleich bei vier Klubs aus der Bundesliga im Gespräch ist: Füchse Berlin, SG Flensburg-Handewitt, TVB Stuttgart und VfL Gummersbach.
Als großer Favorit bei Wolff gilt demnach ausgerechnet der Verein, den die Kieler als deutschen Rekordmeister abgelöst hatten. Der VfL Gummersbach war lange Jahre das Nonplusultra im deutschen und europäischen Handball.
Fünfmal wurde der Traditionsverein Europapokalsieger der Landesmeister, insgesamt zwölfmal holte Gummersbach den nationalen Titel. Seit dem Jahrtausendwechsel ging es für die Oberbergischen allerdings allmählich bergab. Der Tiefpunkt folgte 2019 mit dem erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga.
Seit dem Wiederaufstieg vor fünf Jahren aber steigen die Ambitionen des VfL jährlich. In der vergangenen Saison wurde er Vierter. Eher früher als später will sich Gummersbach für die Champions League qualifizieren.
Ein wichtiger Baustein dafür wäre die Verpflichtung von Andreas Wolff. Der könnte laut "Bild"-Informationen sogar schon im Sommer 2027 nach Gummersbach wechseln.
Denn dort steht der derzeitige Keeper Ignacio Biosca aus Spanien angeblich vor dem Absprung nach Montpellier. Sollte ihn Wolff schon zur nächsten Saison ersetzen, müsste der VfL eine Ablösesummer zahlen.