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Auf Platz 11 schlugen die Bremerinnen Freiburg mit 4:3. Nach 35 Minuten führte Werder bereits mit 3:0, in einer turbulenten Schlussphase kamen die Gäste aber noch auf ein Tor heran.
Werders Trainerin hat am Sonntag eine Achterbahn der Gefühle durchlaufen. Erstmals in dieser Saison schoss die Mannschaft von Friederike "Fritzy" Kromp mehr als zwei Tore in einem Spiel – und dann auch noch in der ersten Halbzeit: Nach nur etwas mehr als einer halben Stunde sah ihr Team beim Stand von 3:0 bereits wie der klare Sieger aus.
Doch am Ende machten es ihre Spielerinnen, die aus einer dreiwöchigen Spielpause gekommen waren, vor rund 1.550 Zuschauern noch einmal unnötig spannend.
Defensivspielerin Sarah Gutmann (rechts) erzielte gegen Freiburg einen Doppelpack.
Das erste Tor gegen den SC Freiburg erzielte Außenstürmerin Lilli Purtscheller. Im Sechzehner zog sie aus spitzem Winkel ab und schob den Ball an Freiburgs 17-jähriger Torhüterin Anna Reimann vorbei (12. Minute). Nach einer halben Stunde legte Werder nach: Isabella Jarons strammer Freistoß knallte gegen die Latte und sprang von dort vor die Füße von Sarah Gutmann. Die Innenverteidigerin musste den Ball nur noch über die Linie drücken.
Den dritten Werder-Treffer im ersten Durchgang erzielte Jaron dann selbst. Ihrem Rechtsschuss ins kurze Eck konnte Reimann nur noch hinterherschauen (35.). Mit einem komfortablen Polster gingen die Bremerinnen in die Pause.
Selina Vobian (rechts) kam nach der Halbzeitpause ungehindert zum Kopfball und beförderte den Ball vorbei an Werders Torhüterin Vanessa Fischer in die Maschen.
Die zweite Halbzeit startete mit dem Anschlusstreffer der Gäste: Die eingewechselte Selina Vobian kam im Bremer Strafraum vollkommen frei zum Kopfball und versenkte den Ball ohne Mühe (51.). Die Freiburgerinnen bäumten sich im Anschluss auf, doch Werder erhöhte durch Gutmanns zweiten Treffer in der Schlussphase auf das vermeintlich vorentscheidende 4:1 (85.)
Die Freiburgerinnen gaben sich trotz des Rückschlags nicht auf und warfen weiter alles nach vorn – mit Erfolg. In der letzten offiziellen Spielminute gelang auch Vobian der zweite Treffer in diesem Spiel; drei Minuten später fand Sabah Seghirs Kopfball den Weg ins Tor (90.+3). Werder musste zwar noch einmal zittern, doch am Ende stand ein grün-weißer 4:3-Heimsieg.