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Das Comeback von Justin Njinmah bei Werder Bremen rückt näher. Aber welche Rolle spielt er künftig? Der Rückkehrer könnte es schwer haben.
Bremen – Der SV Werder Bremen befindet sich in einer anstrengenden Englische Woche, an deren Ende sich das Comeback eines Offensivmannes anbahnt. So könnte Justin Njinmah am Wochenende erstmals seit knapp zwei Monaten in den Kader der Grün-Weißen zurückkehren. Zur Erinnerung: Der 25-jährige Flügelstürmer hatte sich beim 1:4 zum Saisonauftakt in Freiburg eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und fehlt seitdem. Trainer Daniel Thioune stellte nun während der Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund (Dienstag, 20.45 Uhr/DeichStube-Liveticker) ein Comeback im Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in Aussicht.
„Justin hat letzte Woche erstmals anteilig mit der Mannschaft trainiert und ist am Sonntag vollumfänglich im Spielersatztraining dabei gewesen“, berichtete Thioune über Justin Njinmah. „Wir planen, ihn vielleicht gegen Hoffenheim wieder auf Minuten zu bringen.“ Damit es klappt, müsse der gebürtige Hamburger allerdings eine Voraussetzung klar erfüllen, stellte der Coach des SV Werder Bremen klar: „Das bedeutet, dass er in der Lage sein muss, wieder mindestens 30 Minuten auf Top-Bundesliga-Niveau zu spielen.“
Sportlich könne der Offensivmann, der in der Vorsaison mit 33 Liga-Einsätzen (22 Mal Startelf, fünf Tore) zum festen Personal im Bremer Angriff zählte, für Werder Bremen eine wertvolle Alternative sein, so Thioune. „Wir freuen uns auf seine Rückkehr, er gibt uns viele Elemente, gerade im Konterspiel.“ Ein Selbstläufer wird der Wiedereinstieg für Justin Njinmah aber nicht. „Er wird es trotzdem nicht so leicht haben, weil die Jungs, die gerade da sind, es ausgesprochen gut machen“, betonte Thioune.
Neben den bislang gesetzten Marco Grüll und Eren Dinkci feierte Rückkehrer Mitchell Weiser zuletzt nach 525 Tagen sein Startelf-Comeback für Werder Bremen und bot in Mainz eine ganz starke Leistung. Auch Youngster Paul Erevbenagie oder Spielmacher Chuki haben ihre Qualitäten schon auf den Flügelpositionen gezeigt. Da muss sich Justin Njinmah erst einmal hinanstellen. „Wichtig ist zunächst, dass er gesund ist, alles mitträgt, seine Rolle erstmal kennt“, erklärte Thioune deshalb – und ergänzte: „Wir haben ein tolles Rollenverständnis innerhalb der Gruppe. Alle freuen sich über den Erfolg. Justin wird kämpfen müssen, um wieder Platzzeit zu bekommen.“ (mwi)