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Joshua Kimmich zeigt sich gerührt. Nach seinem Comeback gegen den BVB spricht der Bayern-Star über die große Anteilnahme, die er nach dem Tod seines Vaters erfahren hat.
Hinter Joshua Kimmich liegen harte Wochen. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Berthold ist der 31-Jährige nun zurück auf dem Platz. Im Spitzenspiel seiner Bayern gegen Borussia Dortmund (2:2) feiert Kimmich sein Comeback.
Dass er sich nun wieder auf Fußball konzentrieren kann, tue ihm gut, sagt er nach der Partie beim TV-Sender Sky.
„Es war eine sehr, sehr harte Woche. Ich bin froh, wieder auf dem Platz zu stehen. Es war nicht ganz so einfach, aber man vergisst es dann während des Spiels.“
Während der vergangenen Tage habe er von vielen Seiten große Anteilnahme erfahren, dabei hätten der FC Bayern und auch der DFB stets hinter ihm gestanden. Dies würdigt Kimmich nun:
„Ich muss schon sagen, die Anteilnahme der Vereine, wer da hinter mir stand. Auch der DFB, wer dann alles auf der Beerdigung war. Das war für mich persönlich und meine Familie schon sehr, sehr besonders und zeigt mir, dass ich hier am absolut richtigen Ort bin.“
Sportvorstand Max Eberl ist vom Kimmich-Comeback gerührt. Er sei „stolz, dass ich so einen Spieler beim FC Bayern habe“, sagt er und schiebt hinterher:
„Er kommt ab Mitte der Woche zur Mannschaft zurück und spielt heute, wie er gespielt hat. Er stand auf dem Platz wie ein Leader – das hat mir sehr imponiert. Joshua hat mir vorhin schon imponiert, aber heute nochmal mehr.“
Rein sportlich kommen die Bayern im deutschen Klassiker nicht über eine Punkteteilung hinaus. Das ärgert den ehrgeizigen Kimmich. „Es war kein gerechtes Unentschieden, aber so ist das im Fußball“, so der Bayern-Star, der gleich den Blick auf die generelle Situation im Verein wirft:
„Unabhängig vom Ergebnis gehen wir durch schwierige Wochen – mit dem Trainer, jetzt wieder die Verletzungen, ich persönlich auch. Jetzt zeigt sich, ob wir ein Team sind. Da müssen wir jetzt zusammenstehen.“
Am nächsten Dienstag geht's für die Münchner in der Champions League zu Atlético Madrid.