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Uli Hoeneß hat den FC Liverpool wegen Florian Wirtz kritisiert und betont, dass der FC Bayern keinen neuen Versuch bezüglich eines Transfers unternehmen werde.
Dass der Bayern-Patron den deutschen Ausnahmekönner vor eineinhalb Jahren gerne zum deutschen Rekordmeister geholt hätte, ist kein Geheimnis. Und der 74-Jährige ist überzeugt davon, dass es Wirtz an der Isar auch deutlich besser ergangen wäre als an der Merseyside.
"Florian würde bei uns viel besser spielen, als er es bei Liverpool tut", erklärte Hoeneß in der Welt am Sonntag. Er würde sich "viele Spiele der Mannschaft ansehen. Sie haben ihn überhaupt nicht richtig eingebaut. In Leverkusen hat er jeden Ball bekommen, in Liverpool ist er einer unter vielen."
Wirtz war im Sommer 2025 für rund 125 Millionen Euro von Bayer etwas überraschend zu den Reds gewechselt, nachdem auch die Bayern intensiv um Wirtz gebuhlt hatten, und der mit Wirtz Vater Hans befreundete Hoeneß sogar schon öffentlich einen Transfer indirekt angekündigt hatte.
In Liverpool konnte Wirtz bislang aber nie an die Glanzleistungen aus Leverkusener Zeit anknüpfen und sieht sich seit jeher immer wieder teils scharfer Kritik ausgesetzt. Deshalb wurde zuletzt auch ein möglicher Transfer von Wirtz nach München im zweiten Anlauf ins Spiel gebracht.
Dem schob Hoeneß aber einen Riegel vor, und bekräftigte, man werde sich nicht erneut um den deutschen Nationalspieler bemühen. "Er hat einen langfristigen Vertrag in Liverpool. Sie werden dort probieren, ihn besser einzubauen", so der Ehrenpräsident. Der Kontrakt von Wirtz in Liverpool ist bis 2030 datiert.