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Sein spanischer Ex-Coach Juan Carlos Ferrero hat trotz der damals schnellen Trennung nun wohlwollend über die Zeit mit Alexander Zverev gesprochen.
Nach nur sechs Monaten war es schon wieder vorbei. Nachdem der Spanier Juan Carlos Ferrero im Juli 2017 das Amt des Cheftrainers von Alexander Zverev übernommen hatte, endete die Zusammenarbeit schon ein halbes Jahr später wieder.
Dennoch hegt Ferrero gut zehn Jahre danach keinen Groll mehr gegen Zverev, äußerte sich nun im Interview mit der spanischen Sportzeitung "AS" wohlwollend über seine Zeit als Trainer des damals 20-Jährigen.
"Ein sehr guter Einstieg ins Trainergeschäft" sei die Zusammenarbeit mit Zverev für ihn gewesen.
"Manchmal trifft man Entscheidungen und merkt später, dass man sie anders hätte treffen können", sagte Ferrero über seine Zeit als Zverev-Coach und erklärte die Gründe für die recht schnelle Trennung: "Letztendlich lag es daran, dass wir Professionalität unterschiedlich verstanden haben."
Das klang rund um die damalige Trennung noch ganz anders. Während Ferrero dem damals noch jungen Zverev Disziplinlosigkeit vorwarf, soll sich Ferrero laut dem Hamburger am Rande der Australian Open 2018 "respektlos gegenüber dem gesamten Team" verhalten haben.
Mittlerweile hat sich das Verhältnis aber wieder deutlich gebessert. "Dieses Jahr, als er die French Open gewonnen hat, habe ich ihm geschrieben", erklärte Ferrero, der zuletzt als Coach von Carlos Alcaraz zahlreiche Grand-Slam-Titel mit dem Spanier feiern durfte.
"Bei all den Turnieren und Spielen, die Carlos (Alcaraz, Anm. d. Red.) gegen ihn gespielt hat, gab es nie Probleme", sagte der Ex-Profi zu den Partien zwischen seinen Ex-Schützlingen, denn Ferrero ist mittlerweile auch nicht mehr Coach von Alcaraz.
Entsprechend konnte er sich über die Erfolge von Zverev im Tennis-Jahr 2026 durchaus freuen. Ferrero: "Ich finde, er hat hart dafür gearbeitet. Er war immer kurz davor, es zu schaffen."
Er bricht sogar eine Lanze für Zverev, mit den "Kommentaren, er habe nur gewonnen, weil die anderen nicht dabei waren", könne Ferrero nichts anfangen.
"Man weiß nie, wann einen Verletzungen treffen. Wenn man ein Turnier gewinnt, während der Gegner verletzt ist, sollte man seine Leistung meiner Meinung nach nicht schmälern. Außerdem hat er sich ja schon im direkten Vergleich mit ihnen gemessen", sagte Ferrero.