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ATP Almaty: Tsitsipas wieder der Alte? Klarer Sieg und große Zukunftsvisionen

Stefanos Tsitsipasscheint auf dem Tennisplatz wieder Freude und Selbstvertrauen gefunden zu haben. Beim ATP-250-Turnier in Almaty stürmte der Grieche mit 6:1, 6:2 gegen Mikhail Kukushkin ins Viertelfinale. Abseits des Courts sprach der frühere Weltranglistendritte offen über seinen noch immer lebendigen Traum vom Grand-Slam-Titel.

von Isabella Walser-Bürgler
zuletzt bearbeitet: 23.10.2026, 05:51 Uhr

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© Getty Images

Stefanos Tsitsipas hat wieder mehr Spaß am Tennis.
Stefanos Tsitsipas hat wieder mehr Spaß am Tennis.

Nach dem hart erkämpften Auftaktsieg gegen Aleksandar Kovacevic, den Tsitsipas mit 7:6, 3:6 und 6:3 bezwang, präsentierte sich der siebtgesetzte Grieche im Achtelfinale deutlich souveräner. Gegen den Kasachen Mikhail Kukushkin ließ er beim 6:1, 6:2 kaum Zweifel am Kräfteverhältnis aufkommen. Tsitsipas dominierte die Partie und machte den Einzug in die nächste Runde wesentlich schneller perfekt als noch in seinem ersten Match

“Meine Geschichte ist nicht ihre Geschichte”

Mit 13 ATP-Titeln und zwei verlorenen Grand-Slam-Endspielen hat Tsitsipas bereits eine beachtliche Karriere hinter sich. Dennoch stehen Daniil Medvedev und Alexander Zverev in der öffentlichen Wahrnehmung teilweise besser da. Auf entsprechende Vergleiche angesprochen, wollte der Grieche seine Laufbahn aber nicht an den Erfolgen seiner Konkurrenten messen. “Ihre Geschichte ist nicht meine Geschichte”, erklärte er in Almaty. Natürlich könne man sagen, dass er etwas zurückliege. Doch Tennis bestehe nicht allein aus Ergebnissen und Titeln, sondern auch aus den Erfahrungen, die ein Spieler auf seinem Weg sammle. Diese könnten ihm eines Tages helfen, der nächsten Generation etwas mitzugeben.

Tsitsipas hält am Traum vom Grand-Slam-Titel fest

Dass ihm der ganz große Triumph bislang verwehrt blieb, blendet Tsitsipas nicht aus. Sowohl bei den French Open 2021 als auch bei den Australian Open 2023 stand er im Finale, musste sich dort aber jeweils Novak Djokovic geschlagen geben. Aufgegeben hat er seinen Traum deshalb nicht. “Vielleicht werde ich eines Tages noch Grand-Slam-Sieger, vielleicht auch nicht”, sagte der Grieche sinngemäß. Hauptsache, er habe es versucht und dabei verschiedene Wege ausprobiert.

Trainerwechsel als Lernprozess: Tsitsipas setzt auf das richtige Team

Auch bei der Besetzung seines Trainerteams hat Tsitsipas in den vergangenen Jahren einige Veränderungen erlebt. Sein Vater Apostolos war lange eine zentrale Figur, später arbeitete er unter anderem mit Goran Ivanisevic. Aktuell gehören Patrick Mouratoglou und Thomas Perrin zu seinem Umfeld. Aus den unterschiedlichen Konstellationen habe er vor allem eine Erkenntnis mitgenommen: Ein gutes Team sei „die Hälfte der Arbeit“. Menschen, die Ruhe ausstrahlen, inspirieren und ein positives Umfeld schaffen, seien für einen Profi enorm wichtig.

Im Viertelfinale von Almaty trifft Tsitsipas im Viertelfinale nun auf den Australier James Duckworth.

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