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Sohn von Toto Wolff: Schwerer Unfall bei Kartrennen in Italien

Jack Wolff, der Sohn von Toto Wolff, wurde in Italien in einen schweren Kartunfall verwickelt, will aber am Wochenende bereits wieder fahren

Sohn von Toto Wolff: Schwerer Unfall bei Kartrennen in Italien

Jack Wolff, der neunjährige Sohn von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff und F1-Academy-Geschäftsführerin Susie Wolff, ist beim IAME Warrior Final in Viterbo in einen heftigen Unfall verwickelt worden. Nach einer medizinischen Untersuchung gab es Entwarnung, und schon am Freitag wollte der junge Kartfahrer unbedingt wieder ins Cockpit.

Wolff nahm am IAME Warrior Final (IWF26) teil und kämpfte im X30-Mini-Finale um den Sieg. Der Neunjährige hatte sich erst vor Kurzem nach einem starken Sommer den Meistertitel in der italienischen IAME Series in der Kategorie X30 U10 gesichert.

In der letzten Runde des Finales kam es an der Spitze des Feldes zu einer folgenschweren Kollision. Wolff und der Marokkaner Nahyl El Gahoudi kämpften um die Führung, als sich die Räder der beiden Karts verhakten, woraufhin Wolff in einen Dreher geschickt wurde, während El Gahoudi ausgehoben wurde.

Mehr noch: Der dahinter fahrende Dimitar Uzunov konnte nicht mehr ausweichen und fuhr in das Kart von Wolff, wobei er über den Österreicher hinwegflog und ihn dabei an der Schulter traf. Wolff konnte zwar aussteigen, schien aber Schmerzen zu haben.

Motorsport-Journalist Thomas Maher gab anschließend in den sozialen Medien Entwarnung. "Augenöffnender Unfall im Kartsport heute unter Beteiligung von Toto Wolffs Sohn Jack", schreibt er. "Er ist erfreulicherweise wohlauf, obwohl er nach dem Aussteigen eine kleine medizinische Behandlung benötigte."

Für die Familie Wolff dürfte der Unfall zunächst ein Schreckmoment gewesen sein. Jack selbst dachte offenbar bereits wieder an die nächsten Rennen. Trotz des heftigen Aufpralls und der anschließenden medizinischen Versorgung wollte der Neunjährige so schnell wie möglich zurück ins Kart.

"Er besteht felsenfest darauf, morgen wieder zu fahren - er zeigt also schon früh echtes Durchhaltevermögen", schreibt Maher.

Ob der Youngster tatsächlich am Samstag wieder starten kann, hängt allerdings davon ab, ob es medizinisch vertretbar ist. Sein Wunsch, nach dem Unfall möglichst schnell wieder ins Cockpit zu steigen, dürfte seinen Eltern dennoch einiges abverlangen. Für Toto und Susie Wolff, die beide im Rahmen der Formel 1 in Austin weilen, steht zunächst die Gesundheit ihres Sohnes im Vordergrund.

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