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Jetzt macht der 30-Jährige seinem Ärger Luft und erhebt deutliche Vorwürfe gegen sein Team. Besonders die Umstände seines Abschieds sorgen beim Formel-1-Piloten für Frust. Dabei hatte sich die Trennung bereits seit Monaten angedeutet. Ocon sieht sich dennoch ungerecht behandelt und ist überzeugt, dass er seinen Platz in der Königsklasse verdient hat.
„Es ist frustrierend, weil es wirklich nicht die Art und Weise ist, wie es sein sollte“, erklärte Ocon zuletzt in Malaysia. Über die Hintergründe seines Rauswurfs möchte der Franzose nicht ausführlich sprechen. Stattdessen richtet er seinen Blick nach vorne. „Aber ich verdiene es, hier zu sein. Ich habe harte Arbeit hier reingesteckt“, betonte der Formel-1-Fahrer.
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Ocon verweist dabei auf seinen Einsatz für Haas. Seit seinem Wechsel habe er geholfen, Probleme frühzeitig zu erkennen. Davon habe der gesamte Rennstall profitiert. Umso größer fällt seine Enttäuschung über die Entscheidung der Verantwortlichen aus.
„Wir haben davon profitiert, dass wir all diese Probleme sehr früh gefunden haben, seit ich zum Team gekommen bin. Das war für alle gut. Ich denke nicht, dass ich das für die Zukunft verdient habe“, sagte er.
Trotz des Rückschlags will Ocon seine Karriere in der Formel 1 unbedingt fortsetzen. Einen Wechsel in eine andere Rennserie schließt der 30-Jährige aus. Sein Ziel bleibt ein Cockpit in der Königsklasse.
„Mein Fokus liegt auf der Formel 1, das ist klar“, stellte er unmissverständlich klar. Ocon hofft weiterhin auf eine neue Chance. Schließlich könne sich die Situation im Fahrerlager innerhalb kürzester Zeit verändern.
Ein neuer Stammplatz dürfte allerdings schwer zu finden sein. Für die Saison 2027 sind nur noch wenige Cockpits offiziell unbesetzt. Dazu gehören zwei Plätze bei Red Bulls Schwesterteam. Dort gelten Arvid Lindblad und Liam Lawson jedoch als gesetzt.