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Die Suche nach dem Gaspedal
Boris Herrmann kommt bei der Route du Rhum mit seiner neuen Malizia 4 auch am zweiten Renntag nicht wie erhofft in Fahrt. Er fällt immer weiter zurück. Andere Skipper präsentieren sich erstaunlich stark. Woran liegt das?
Bei diesen ersten Meilen der Route du Rhum hängen die Fans von Boris Herrmann wieder gebannt am Tracker. Bessere Voraussetzungen für eine starke Positionierung hatte er wohl nie. Mit dem zweitneuesten Boot der IMOCA-Flotte sollte er gute Chancen auf ein Podiumsergebnis haben. Denn sein Boot ist diesmal nicht wie der Vorgänger vor vier Jahren gänzlich ungetestet am Start. Er konnte auf zwei Transatlantik-Passagen Daten sammeln und sich bei Trainings in der Biskaya mit der Konkurrenz messen.
Deshalb konnte man sich auf die Regatta freuen. Zumal der Skipper sagte: „Ich fühle mich wirklich gut. Ich habe vollstes Vertrauen in das Boot und das Team.“ Da klang es schon sehr defensiv, als er nach seinem Ziel gefragt wurde: „Ich würde sagen, mein offizielles Ziel ist ein Platz unter den ersten Sechs.“
Er führte an, „einige der Teilnehmer haben sich in den letzten zwei Jahren ausschließlich auf die Route du Rhum vorbereitet“. Sein Team habe sich dagegen erst einmal mit diesem neuen Boot vertraut machen müssen. „Zwar ist es offensichtlich ein schnelles Boot, aber normalerweise dauert es ein oder zwei Jahre, bis man das Potenzial eines Neubaus voll ausschöpfen kann.“
Eine solche Aussage ist allerdings längst nicht mehr aktuell.
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