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Eintracht-Boss Hellmann erinnert der HSV-Sieg an Gladbach

Eintracht Frankfurt hat einen harten Pokalfight beim HSV für sich entschieden. Vorstandschef Axel Hellmann hofft auf Wiederholung der Geschichte.

Hamburg – Die Erleichterung war gewaltig bei Eintracht Frankfurt. Die Hessen haben am Dienstagabend ein enges Pokalmatch beim Hamburger SV mit 3:1 auf ihre Seite gezogen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit fand die Mannschaft von Trainer Adi Hütter die passende Antwort. Robin Koch (56.), Jonathan Burkardt (71.) und Joker Younes Ebnoutalib (75.) sorgten für die Entscheidung, der Gegentreffer durch Terem Moffi (79.) änderte nichts mehr am Frankfurter Erfolg.

Die Freude war groß nach dem Pokalsieg der Eintracht beim HSV.
Die Freude war groß nach dem Pokalsieg der Eintracht beim HSV. © Marcus Brandt

Dem Vorstandsvorsitzenden Axel Hellmann war die Erleichterung nach dem Erfolg anzusehen. „Der Pokal hat einen hohen Stellenwert für uns.“ Er sprach von Sehnsucht und Hunger, die er im gesamten Umfeld spürt. Der Jurist hielt sich zurück und vermied eine Kampfansage. Es sei noch „viel zu früh, um zu sagen, dass wir nach Berlin fahren“. Doch der Wettbewerb sorgt traditionell für große Euphorie beim Anhang.

Eintracht-Boss Hellmann lobt den Anhang

„Dass so viele Fans an einem Dienstagabend um 18 Uhr eine solche Tour auf sich nehmen, ist bemerkenswert. Ich möchte mich dafür bei allen bedanken“, betonte Hellmann. Ob dieser Sieg Kräfte freisetzt, werden die kommenden Wochen zeigen. Am Sonntagabend (17.30 Uhr) kommt es in der Bundesliga zum Wiedersehen mit dem HSV, am darauffolgenden Spieltag geht die Reise zum SC Paderborn.

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Noch fehlt es an spielerischer Leichtigkeit. Bei den entscheidenden Treffern setzte sich jedoch die individuelle Qualität der Frankfurter durch. Möglicherweise hat es jetzt Klick gemacht. „Wir hatten eine solche Situation schon vor einigen Jahren. Damals haben wir gegen Gladbach in Unterzahl ein Pokalspiel gewonnen. Das hatte einen Effekt auf die weiteren Spiele in der Liga“, erinnerte sich Hellmann zurück.

Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 30. Oktober 2024, flog Arthur Theate beim Stand von 0:0 nach 15 Minuten vom Feld. Die Eintracht konnte durch Tore der beiden Stars Hugo Ekitike und Omar Marmoush mit 2:1 gewinnen. Es folgten in Bundesliga und Europa League sechs Siege in Serie. Die Eintracht kam in einen Flow, der den Grundstein für die spätere Champions-League-Qualifikation gelegt hat.

„Es geht immer um die Emotionen und das Gefühl, das du mit einer Mannschaft hast. Das wird durch solche Pokalerlebnisse gestärkt“, erklärte Hellmann. Die Frankfurter gehen die kleinen Schritte in diesem schwierigen Jahr 2026. Der Sieg beim HSV war daher auf so vielen Ebenen wichtig. Wirtschaftlich bringt der Erfolg knapp eine Million Euro ein. Sportlich kann er der Mannschaft helfen, weiter zusammenzuwachsen.

Eintracht darf weiter vom sechsten Pokalsieg träumen

Und emotional, weil der Klub weiter von einem Titel träumen darf. Fünfmal hat die Eintracht den DFB-Pokal gewonnen, nur Werder Bremen (sechsmal) und der FC Bayern München (21-mal) waren erfolgreicher. Ob der Erfolg in Hamburg tatsächlich eine ähnliche Wirkung entfaltet wie einst der Sieg gegen Gladbach, müssen die kommenden Wochen zeigen.

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