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Der VfB Stuttgart steht nach dem dritten Spieltag der Champions League auf Tabellenlatz sechs – in der Bundesliga nur auf Platz 13. Ein deutscher Weltmeister sieht darin ein Risiko.
Mit einem 1:1-Unentschieden gegen Atlético Madrid hat sich Stuttgart am Dienstag unter den zehn besten Mannschaften in der Champions League platziert. Eine Entwicklung, die nach den ersten Spieltagen der Bundesliga so zunächst nicht zu erwarten war. Nach sechs Spielen kommen die Schwaben auf bereits vier Niederlagen und gerade einmal zwei Siege in der Liga. Der deutsche Weltmeister von 1990 Guido Buchwald, findet in seiner Kolumne für den "Kicker" nun warnende Worte für diese Widersprüchlichkeit.
Einerseits lobt Buchwald den VfB für seine "zweifelsfrei beste Saisonleistung" in der man den Top-Klub aus Madrid zeitweise sogar an die Wand gespielt habe. "Die Mannschaft war konzentriert, motiviert, aggressiv, dynamisch", heißt es weiter. Andererseits vermisse der Weltmeister die Effizienz der Spieler vor dem gegnerischen Tor. Ein Problem, das die Mannschaft um Trainer Sebastian Hoeneß auch in der Bundesliga verfolge.
"Warum man sich bisher so schwertut, ist für mich unverständlich", schreibt Buchwald. Weiter führt er aus, er hoffe, das Team könne die Leistung gegen Madrid konservieren und in die kommende Bundesligapartie gegen Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) mitnehmen. "Das Umschalten von international auf national ist sicher ein Lernprozess, der aber schnell gehen muss. Sonst steckt man schnell im Mittelmaß der Tabelle fest", warnt der ehemalige Fußballer den VfB Stuttgart.
Nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den HSV fand VfB-Stürmer Deniz Undav eindrückliche Worte für den Zustand seiner Mannschaft. "Ich glaube, wir müssen anfangen, im Kopf zu haben, dass wir keine Spitzenmannschaft gerade sind", sagte er bei Sky. Trainer Hoeneß kritisierte, ebenso wie Buchwald, insbesondere die Effizienz seines Teams, denn man habe es nicht geschafft, den Ball über die Linie zu bekommen.